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Family Guy: Star Wars

hingekritzelt am Montag, dem 24. September 2007 um 11:25 Uhr

Family Guy: Star Wars

Drei Monate nachdem schon kurzzeitig eine Preview zu sehen war, lief gestern nun die Season-Premiere der 6. Staffel von Family Guy an. Vierzig Minuten pure Muskelzerrung im Gesicht, Baby!

Die Folge ist mit “Blue Harvest” betitelt und beschreibt die Star Wars-Saga wie folgt:

Episode IV
A NEW HOPE

It is a time of civil war, and renegade paragraphs floating through space.

There’s cool space battles, and the bad guy is the good guy’s dad, but you don’t find that out ’til the next episode.

And the hot chick is really the sister of the good guy, but they don’t know it, and they kiss. Which is kind of messed up. I mean, what if they had done it instead of just kissed?

Angelina Jolie kissed her brother once. Yeah, she did. You know it, I know it, and her dad knows it. That’s why they hardly ever talk anymore. You can run away to Africa, but you can’t run away from the truth.

Oh, by the way, here’s a tip for you: when this is over, go out and rent the movie “Gia.” She’s way naked in it and makes out with another chick and everything. It’s awesome. I stumbled across it late night on HBO after I had just got back from hockey, and I almost fainted, But I digest…

Princess Leia was coming back from buying space groceries when this happened…

Ich finde man kann es als quasi den zweiten Teil der Verarsche Hommage verstehen, denn wieder sind (natürlich) Seth Seth MacFarlane und Seth Green dabei. Der erste? Siehe obiger Link.

Tobey oh thy Tobey

hingekritzelt am Dienstag, dem 18. September 2007 um 00:18 Uhr

Was nach Shakespeare klingen möchte ist vielmehr ein Hilferuf. Es ist eine Verzweiflungstat, ein nach Luft ringendes Etwas, ein Augenzwinkern mit der Hoffnung nach einem glanzvollen Stern der Erlösung, ein Zaunpfahlwink, geradezu ein wollknäuel großes Wollknäuel.

Ich sah gerade Spiderman den Dritten. So. Dazu gibts nicht so viel zu sagen, er entspricht insofern jeglicher Physik als dass er, als Bestandteil einer legendären Trilogie, die Newton’sche Standard-Fallkurve perfekt entlangrutscht, nämlich nach unten, ganz im Sinne von “Wenn man denkt es geht nicht mehr, weht irgendwo ‘ne US-Flagge in der Abendsonne” … oder so. Aber das ist egal, der Film ist einfach egal, und es ist egal ob er gut oder schlecht, mittelmäßig oder Durchschnitt ist. Und es wär mir noch egaler, hätte Sony Pictures, wie es meines Erachtens letztens dann doch wohl üblich ist, irgendeinen US-Serienstar in die Hauptrollen-Wurst gepresst um ihn profilaktisch zu profilieren. Aber nein, es muss ja Tobey Vincent Maguire sein. Und das ist das Schlimme daran. Ich sah Maguire das erste Mal in the The Cider House Rules (”Gottes Werk und Teufels Beitrag”), dann in Fear And Loathing In Las Vegas. Kein schlechter Schnitt also; der Junge gefiel mir.

In diesem Naturgewalten-Film aber, wo Spinnen Sand und Elektrizät Lakritze bekämpfen, nein, mir kam es nicht mal so vor als sei Maguire unterfordert gewesen. Ich habe echt Angst, dass er wirklich so schlecht gespielt hat. So richtig Keanu Reeves-Style, mit exakt 0,9 Gesichtsausdrücken, und noch weniger Körperbewegungsfreiheiten (könnte auch dieser SM-Anzug sein, in dem der arme Junge da ständig rumschwitzen muss). Es kommt mir auch so vor als käme er vor lauter Spinnen-Manie auch zu nix anderem mehr; zwischen dem ersten Teil und dem mittleren kam Seabisquit, den ich zugegebenmaßen nicht gesehen habe. Und vor dem jetzigen Desaster war er bei The Good German dabei. Dabei! Junge, nimm nen guten Rat an von jemandem, der das harte Business kennt wie seine hintere Hosentasche…: bleib bei den historischen Filmen. Klar, auf ein Genre will man sich nie beschränken. Aber das rechtfertigt nicht dieses elendige Elend, das du mit diesem Scheißdreck von Spinnenkacke aus dir machst. Und mir! vor die Füße wirfst.

Joaquín León: Trisfe Pornografía

hingekritzelt am Montag, dem 17. September 2007 um 16:32 Uhr

Okay, kann das bitte mal schnell als beste Liebesszene seit Jahren für irgendeinen Oscar nominiert werden?

Trisfe Pornografia

Parker, die zweite

hingekritzelt am Dienstag, dem 07. August 2007 um 11:38 Uhr

Disclaimer: Radiohead-Cover scheinen in zu sein.

So, gute zehn Monate später findet sich plötzlich ein zweites Video von Obadiah Parker in meinen Fängen, nämlich ihre Version von Radiohead’s Idioteque. Zugegeben, mir persönlich gefällt sie nicht so wie das ‘Hey Ya‘-Cover, und nein, über meinen Geschmack streite ich nicht.

Inzwischen ist es auch möglich über die Website ein Live-Album bzw. die erste LP zu kaufen. Und wenn ich mir die Liste der bisher eingespielten Covers so ansehe (auf der Website ganz unten), oh da kommt Freude auf, v.a. bei Pedro the Lion, den Counting Crows und den Doves. Und die Version von Björk’s ‘Who Is It?‘ ist eh schon längst online:

…wobei der (momentan) neueste Kommentar dort es ziemlich gut trifft:

This guy’s amazing to make a Björk song sound like John Mayer!

[Dank an Ninifaye]

Iron & Wine @ Pitchfork Festival 14.07.2007

hingekritzelt am Sonntag, dem 22. Juli 2007 um 13:00 Uhr

Erst einmal eine wunderbar auf die Basis-Elemente entzerrte Cover-Version von Radiohead’s ‘No Surprises‘.

Das Video entstand auf dem diesjährigen Pitchfork Music Festival, auf dem Iron viele Songs der neuen The Shepherd’s Dog-Platte präsentierten. Die Fansite PassingAfternoon.com hat das Konzert aufgenommen und zur Verfügung gestellt, zu finden u.a. bei Blogs are for Dogs. Für alle Fans vom puren, Original-Iron & Wine sei dieses Konzert nicht so sehr empfohlen; für diejenigen die sich auch mal mit der Ausweitung und Erweiterung von Soundgrenzen anfreunden können umsomehr.

Es sei bemerkt, die Aufnahmequalität ist nicht überragend. Teilweise liegt das, nach meinem Vernehmen, aber auch am Pitchfork-Soundmixer selber.

Cigarettes and Chocolate Milk

hingekritzelt am Sonntag, dem 01. Juli 2007 um 19:41 Uhr

Ich erwisch mich in letzter Zeit immer öfters dabei, eine Tasse Kakao, bei einer Zigarette, zu trinken. Das rührt wohl daher, dass ich zur Kippe gerne was dazu hab. Sei’s Konsens, wie das Premiumfrühstück ‘Käffsche-Kibbsche’ (ugs. KK), kontrastreich wie Apfel (Marke Granny Nanny o.ä.) plus Zigarette, oder eben - abends bis spät abends geht KK nicht mehr so optimal - fordernd mit der Schokolade.

In diesem Sinne:

(YouTube Direktrufus)

Robot Chicken: Star Wars

hingekritzelt am Sonntag, dem 17. Juni 2007 um 21:42 Uhr

Wer heute nacht/morgen früh noch nichts extravagantes vor hat, dem sei sehr empfohlen, den Browser seiner Wahl auf die Adultswim-Seite zu lenken. Robot Chicken hat ein Star Wars Special gemacht, das, den Trailern nach zu urteilen, unerahnte Aufschreie der Freude in einem durchschnittlichen Publikum hervorrufen wird. Es wird sowohl auf dem regulären TV-Sender Adult Swim laufen, wie auch (für Europäer wohl deutlich interessanter) im Internet.

Also, aufgepasst: Wecker auf 4:00 Uhr stellen, doppelten Espresso und noch ne Extra-Dosis Doppelherz einnehmen, und dann herzhaft loslachen.

Im Übrigen bleibt zu erwähnen, dass Leute wie Seth MacFarlane [Family Guy, American Dad!], George Lucas und Conan O’Brien [Late Night Talker, früher Simpsons-Schreiber] Charaktere ihre Stimmen liehen.

P.S. Gott Meinem lechzenden Durst nach gutem Lachen sei dank, erinnert mich das noch an die für Herbst bevor stehende Season Premiere von Family Guy … die sehr lustig gewesen wäre, wäre FOX nicht so dumm, seiner Zielgruppe die große Vorfreude auf eine seiner Serien zu nehmen.

Rufus Wainwright: Release The Stars

hingekritzelt am Freitag, dem 01. Juni 2007 um 01:09 Uhr


Ich bringe es jetzt einfach einmal auf den Punkt: Rufus Wainwright ist unterbewertet. Gewesen. Von mir. Sein neues Album, Release The Stars, hat es sehr schnell geschafft, meine Aufmerksamkeit auf das bei mir wild, verstaubt und versteckt rumlungernde Poses-Album zu lenken, und mich genauso schnell dazu bewegt, mir seine restlichen Alben zu besorgen. Aus Faszination, aus Drang sein gesamtes Schaffen kennenzulernen.

Ich habe erstaunlicherweise nicht, wie sonst, lange gebraucht um in dieses Album einzudringen, nein, es in mich eindringen zu lassen. Es macht es einem aber auch einfach. Einen nicht geringen Anteil daran hat sicherlich seine Stimme, seine Intonation, sein Vermögen Noten lange zu halten, aber nie zu übersteuern oder unnötig zu binden, sein Können auch die schwierigsten Töne zu treffen.

» Den dreckigen Rest lesen …

Tatschen und Grabschen

hingekritzelt am Mittwoch, dem 30. Mai 2007 um 22:05 Uhr

Vor einiger Zeit kursierte ein Video im Netz, das die Arbeit von Jeff Han zeigte: ‘Multi-Touch Interaction Research‘ Displays.

Microsoft hat jetzt ein anscheinend vorerst vollendetes Produkt nach dem Vorbild Han’s fertig gestellt, namens ‘Surface‘. Und dazu gibts zwei feine Videos, das erste ein Promo-Video von Microsoft selber…

…und das zweite mit etwas technischem Einblick:

Weitere Updates bei Last.fm

hingekritzelt am Donnerstag, dem 17. Mai 2007 um 21:55 Uhr

Wie nicorola berichtet, hat Last.fm heute die angekündigte Sektion ‘Musikvideos’ gestartet. Momentan noch in der Beta-Phase, gibt es noch nicht wirklich viele Videos. Der Video-Player ist schön schlicht gehalten, verhält sich relativ schnell, könnte m.E. aber ein wenig größer sein. Ein extremer Pluspunkt wird aber sein, dass die Videos direkt von den Interpreten oder Labels kommen, d.h. in Sachen Copyright wird es scheinbar keine Probleme geben.

Was mich aber viel mehr interessiert ist ein anderes Update: Interpreten und Bands können nun bei Last.fm ihre eigene Musik hochladen und promoten lassen. Zwar gibt es schon andere Seiten die sowas machen, aber ich sehe bei Last.fm den Vorteil einer extrem großen potentiellen Hörerschaft, und aufgrund des guten Recommendation-Systems vielleicht auch gleich der “richtigen”, soll heißen interessierten Hörerschaft. Ich bin ernsthaft am Überlegen, (manche) meine(r) aufgenommenen Songs hochzuladen, will mir aber wirklich erstmal die AGBs durchlesen, wie stark die Rechte abgetreten werden.