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Memory verloren

hingekritzelt am Montag, dem 27. August 2007 um 20:05 Uhr

Jetzt wo Nun dass Endlich Leider … nein, mir fällt kein passender Anfang ein. Alberto Gonzales ist raus aus dem Spiel. Vorerst. Die Spaßkanone, die locker gegen ein 4 Monate altes Baby mit Alzheimer-Anzeichen und verbundenen Augen eine Partie Memory verlieren würde, gab heute leider endlich ihren Rücktritt als US-Justizminister bekannt. Endlich, weil’s natürlich gerechtfertigt ist. Leider, weil … wo bleibt nun der Restspaß? Und auf diese Frage möchte ich nun ein wenig eingehen. Denn wer denkt, nur weil Uns-Alberto aus Spiel ist, sei das Spiel nun zu Ende, der hat die letzten 7 Jahre geschlafen. Und eigentlich auch den Rest seines Lebens.

Also, der Hofnarr ist tot, es lebe der potentielle Hofnarr. Oder König, wer weiß das schon heutzutage? Ich habe heute gelesen, Michael Chertoff (z.Z. Leiter des Heimatschutzministeriums) ist als Nachfolger in spé im Gespräch. Ein Mann, der seine Loyalität noch radikaler ausdrücken kann als andere, und der ebenso loyal zu seiner Radikalität steht.

Viel lustiger fänd ich’s aber wenn Bush noch auf seine letzten Tage seine alte Freundin Katherine Harris mit ins große Boot holen würde. Die zwei hatten doch schon immer viel Spaß miteinander, und dem zuzusehen war auch schon immer nett (sie war die Frau die ihn via Florida damals ins Weiße Hauß brachte).

Oder natürlich Karl Rove kommt nochmal aus der Versenkung hervor. Oder vielleicht General Powell. Oder Mr. Donald ‘The Duck’ Rumsfeld. Oder John Snow. Oder John Ashcroft. Oder Tommy Thompson (kann sein Präsidenten-Rennen doch eh schon abschreiben). Oder Tom Ridge. Oder Andrew Card. Oder John Negroponte. Denn, let’s face it, Georgy hat nicht mehr so viele Freunde (ganz plötzlich), und noch geringer ist die Zahl seiner Kumpanen, die noch nicht unter ihm gedient haben.

Elefantenesel

hingekritzelt am Samstag, dem 24. März 2007 um 01:28 Uhr

Dieser Tage Wochen wird ja heftigst berichtet, diskutiert, niedergemacht, hochgejubelt, verschönert, geworben, nochmals gejubelt und wiederum hämisch berichtet. Über die Kandidaten für den Kandidatenposten. Der Demokraten. Für den Sessel im Oval Office. Hillary, Obama, Edwards. Drei Namen, einer wird’s werden. So einfach. Grad eben las ich wieder mal so ‘ne Schönheits-Story über Sunnyboy Edwards (und ich muss zugeben, so charimatisch jung-geblieben Obama Barack, so hinterfotzig genial Hillary Clinton auch sein mögen, Edwards hat was an sich, den nicht allzu fernen Kontakt zur Realität).

Die Sache scheint jedenfalls entschieden, zumindest stellt sich ein polarisierter Fakt dar, dass ein(e) demokratische(r) Präsidentschaftskandidat(in) das Amt von Georgy übernehmen wird. Für Europa bzw. die Europäer ist das eh klar. Und auch die Amis selber zeigen ihre Tendenz gegen Bush immer offener, laut Meinungsumfragen zumindest. Und sowieso, am liebsten wäre allen Neo-Toleranten natürlich ein Mix aus Obama und Hillary, eine schwarze Frau, ein Novum sondergleichen. Gegen solch Herzblätter hat es ein reicher, junger Weißer aus dem Süden natürlich schwer.

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