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Frauenpower

hingekritzelt am Sonntag, dem 19. August 2007 um 15:56 Uhr

Ich geb’s zu, ich hab was für Songwriterinnen. Ist so, bin ein Fan. Hat was, gibt was. Wahrscheinlich ist es meistens, abgesehen von der Musik an sich, die eindringliche aber bruhigende Wirkung der femininen Stimmen.

Angefangen mit Regina Spektor, Maria Taylor (solo und als Part von Azure Ray), Ani DiFranco, und Kathleen Edwards, über Aimee Mann, Joanna Newsom, Carla Bruni, Nina Nastasia, die frühe Leslie Feist, Neko Case, ja selbst Emiliana Torrini, Laura Veirs, hin zu Anaïs Mitchell, Emily Haines und Meg Baird. Und noch viele mehr über die ich genauso wenig jemals schreiben werde. Über die letzteren beiden gab’s vorgestern jedenfalls einen Artikel bei der FAZ-Onlineausgabe.

Haines, bekannt durch ihre Mitwirkung bei Broken Social Scene und den Stars, Baird, weniger bekannt als Teil der aus Philadelphia kommenden Baird-Schwestern, haben beide dieses Jahr jeweils fantastische Solo-Alben hingelegt, für Meg Baird war es gar ihr Solo-Debut. Während Haines aber einen guten halben Abschied, eine 93°-Kurve sozusagen, von den musikalischen Machenschaften damals macht, macht Baird quasi da weiter wo sie mit ihrer Schwester auch schon angelangt war; nur dass ihr Album leicht weniger traditional- und ein wenig mehr country-lastig ist.

MP3: Emily Haines - Doctor Blind

MP3: Meg Baird - Do What You Gotta Do

Der Artikel jedenfalls, erklärt ziemlich gut den Weg zum und den Nutzen eines Sologangs, vergleicht komischerweise mit den Powerfrauen der 80er und 90er, und ja, beleuchtet auch ein wenig die Sache mit der “Identität.”