Alle Artikel mit dem Tag 'musik, rock'


Meisterhaft

hingekritzelt am Montag, dem 03. September 2007 um 21:48 Uhr

Oh yeah! Mr. Sultan of Swing himself wird am 10. September ein Konzert geben. Mark Knopfler wird in kleinem Kreise, vor 150 Leuten im Berliner Meistersaal spielen. Semi-akustisch, mit Songs von seinem neuen Album, Kill To Get Crimson, das komischerweise in Deutschland am 14. September erscheinen wird, anderswo (UK, US?) erst am 18. September; und genauso auch alten Sachen (wohl sowohl aus den Dire Straits-Zeiten wie aus seinen zahlreichen Soloprojekten). Die Tickets kosten so um die 30€, was außerordentlich großzügig okay ist, m.E.

Und warum erzähl ich euch das? Bei nur 150 Tickets, warum bin ich so blöd das laut in die Welt hinaus zu posaunen? Richtig: ich bin nicht da, ich habe nicht die Möglichkeit hinzugehen. Viel Spaß. Ihr verdammten Ärsche!

3voor12 Roundup

hingekritzelt am Donnerstag, dem 05. Juli 2007 um 16:36 Uhr

Ich war gerade mal wieder ein wenig bei 3voor12 stöbern, und auch diesmal sind wieder einige sehr interessante Alben angeboten, wie immer in voller Länge als Flash.

Erwähnenswert ist da Ga Ga Ga Ga Ga von Spoon aus Austin, TX, das ja in letzter Zeit so wunderbar oft als großartig rezensiert wurde, und auch ich kann dem Album eine gewisse Sexyness nicht absprechen. Im übrigen ist es auffallend wie viel gute Bands Texas in den letzten Jahren hervorgebracht hat: Midlake, Okkervil River, Voxtrot, The American Analog Set und Shearwater sind ein paar die mir da einfallen.

Desweiteren gibt’s da noch das anscheinend gute zweite Album der Editors, An End Has A Start. Ich hab’s nur mal überflogen, will mich aber dementsprechend nicht großartig darüber äußern. Hab aber ein gutes Bauchgefühl; ein ruhiges.

Zuguterletzt dann noch John Doe’s Album A Year In The Wilderness. Ich muss zugeben, er war mir bis dato absolut unbekannt, aber das was ich höre klingt gut. In manchen Stücken kommt (bei mir) Elvis Costello’s Stimme rüber, und die Tatsache, dass sowohl Jill Sobule, Kathleen Edwards, als auch Aimee Mann auf der LP mitwirken sollte einiges aussagen.

Tucson in China in Stockholm

hingekritzelt am Sonntag, dem 03. Juni 2007 um 14:41 Uhr

calexico_venue
(C) Copyright alien paranoia @ flickr

Als ich vor ca. zwei oder drei Jahren ein paar nette kleine MP3-Dateien aus dem Netz zog, muss ich wohl übersehen haben, dass die auch als FLAC verfügbar waren. Das wurde nun nachgeholt, und ich nutze die Gelegenheit um auf jene Musik hinzuweisen:

Calexico’s wohl bestes Konzert bis dato, live im China Theatre in Stockholm, vom 25. April 2003, und immernoch generell eine meiner Lieblings-Live-Aufnahmen. Eine Wahnsinnsperformance mit 23 fantastischen Songs von Klassikern wie Crystal Frontier, Quattro (World Drifts In) und Across The Wire bis zu damals noch ungehörten Sachen wie Sunken Waltz und Not Even Stevie Nicks.
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The Shins: Wincing The Night Away

hingekritzelt am Sonntag, dem 13. Mai 2007 um 12:53 Uhr


Als Andrew Largeman alias Zach Braff in Garden State gesagt bekam, die Shins würden sein Leben verändern, hatte die junge Dame, die das sagte, gar nicht mal so Unrecht. Als ich die Shins erstmals hörte, vor ein paar Jahren, mit ihrem Album Chutes Too Narrow, veränderten sie tatsächlich … naja mein Leben nicht, aber meinen Musikgeschmack schon. Vielleicht nicht um 180°, aber gute 37,6° werden’s schon gewesen sein. Sie hatten damals die Gabe, etwas Neues zu schaffen, nicht repliziert sondern teilweise aufgebaut auf Altem. Es war diese hinreißende Mischung aus 60s Pop-Rock, Folk und Vocals.

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Playlist der Woche V

hingekritzelt am Mittwoch, dem 25. April 2007 um 16:17 Uhr

Nanu, wo ist denn PdW IV geblieben? Fragt man sich so, auf der Straße. Naja, also die hatte ich vor ca. 2,5 Monaten gestartet, ist dann aber so in die Länge ausgeartet, dass ich bis heute nicht dazu kam, ihr den finalen Strich zu verpassen. Also mach ich einfach ohne zu zwinkern weiter. Mit #V.

  • Feist - “Limit To Your Love” [The Reminder; 2007]
    Und ich dachte schon Leslie Feist würde für immer ein Geheimtipp bleiben. Naja, heutzutage in aller Munde. Zurecht aber auch.
  • Kings of Leon - “Knocked Up” [Because Of The Times; 2007]
    Allein wegen der Intonation, der Betonung und den ausgefeilten Lyrics…

She don’t care what her mama said, no
She’s gonna have my baby
I’m taking all i have to take
This takings gonna shake me

  • Tommy Emmanuel - “Country Wide” [Live One, 2005]
    Tommy. Emmanuel. Der Name sollte alles sagen. Das Live-Album ist, typisch für ihn, klasse. Und so auch die Single. Ich komme immer mehr zu der Annahme, dass autodidakte Gitarristen in manchen Bereichen einfach mehr drauf haben als die “Belehrten”. Dolle Verallgemeinerung, oder?
  • Laura Veirs - “Jailhouse Fire” [The Triumphs & Travails Of Orphan Mae; 2001]
    Wieder eine große SongwriterIN, der ich vorher noch kein Gehör geschenkt hatte. Allein das wär mal einen Artikel wert.
  • Chet Atkins & Tommy Emmanuel - “Borsalino” [The Day Fingerpickers Took Over The World; 1997]
    Nochmal Tommy Emmanuel, und diesmal mit dem inzwischen verstorbenen Mr. Atkins. Zwei Virtuosen, hat was von Django Reinhardt.
  • Bruce Springsteen & The E-Street Band- “American Skin (41 Shots)” [Live In New York City; 2001]
    Also, jetzt selbst mal an Nicht-The Boss-Fans. Dieses Album, und das sag ich mit voller Überzeugung und Live-Alben-Affinität, ist einfach die Wucht. Besorgen, los! American Skin ist ein eher ruhigeres Lied auf der Platte, das dennoch überwältigt. “Springsteen wrote this in response to the 2/99 NYC Police fatal shooting of Amadou Diallo. Four cops shot Diallo 41 times, believing the African imigrant was reaching for a gun when, in fact, he was unarmed and was reaching for his wallet. The four officers were acquitted at trail. After Bruce perfomed this song for the first time, the head of the NY Fraternal Order of Police, Bob Lucente, called Springsteen a ‘dirtbag’ & a ‘floating fag’.”
  • The National - “Fake Empire” [Boxer, 2007] [MP3]
    Was ne Stimme! Was ein Aufbau! Muss zugeben, bis das Schlagzeug und der Bass einsetzen, erinnert mich das Stück ein wenig an Cash.
  • Kid Frost - La Raza [Hispanic Causing Panic, 1990]
    Wow, das muss das erste mal sein, dass ich irgendetwas Hip-Hop-Artiges bewerbe. Aber das Ding ist fein, nicht so überdreht wie der ganze andere Scheiß, sondern schön subtil. Gefällt mir.

Kurze Rezension des Konzertjahres Zweitausendundsechs

hingekritzelt am Freitag, dem 03. November 2006 um 01:02 Uhr

Ich nehme das Konzert gestern Abend als Anlass mal ein bisschen Revue passieren zu lassen.

Under Byen

Under Byen spielten im Silverwings, auf Basis der MySpaceLive-Konzertreihe. Nun ein paar Dinge zuerst: erstens, ich mag MySpace nicht. So gar nicht. Ich finds hässlich, und es gibt auch bessere, ästhetischere Wege seine Musik vorzustellen. Nun muss man sich aber manchmal eben verschiedenen Drücken ergeben, gerade wenn man die Hälfte des normalen Ticketpreises sparen kann sobald man ein MySpace-Profil hat usw. Zweitens, obgleich die Vorband, die lustige und talentierte Jomi Massage samt Anhang gar nicht mal so schlecht war, passte sie doch nicht ganz in mein verklärtes Weltbild einer passenden Vorband für Under Byen. Das sind einfach nochmal zwei verschiedene Paar Schuhe. Drittens, das Silverwings ist ein ehemaliger Offiziersclub auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof, in dem generell Rock-, Indie- und Punk-Konzerte zu sehen sind. Und es passte einfach ziemlich gut, für beide Bands; nicht zu groß, nicht zu klein, mann hatte Platz zum Tanzen (was an diesem Abend so gut wie nicht nötig war, sei bemerkt), musste aber nicht 100m zur Toilette und/oder Bar laufen, ich schätze auf 75-85 lauschende Menschen.

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Schwedische Gardinen

hingekritzelt am Freitag, dem 29. September 2006 um 15:18 Uhr


Mit Mando Diao ist das so ‘ne Sache. Das erste Album, “Bring ‘Em In,” ging glanzlos an mir vorbei. Auch nach mehrmaligem Hören kann ich dem nichts abgewinnen. Das zweite Album, “Hurricane Bar” schlug dagegen voll bei mir ein. Wenn auch erst mehr als ein Jahr nach dem Release. Von Songs wie “God Knows” und “You Can’t Steal My Love” komm ich rein gar nicht mehr los, so gut find ich sie. Die Tatsache dass sie inzwischen Weltruhm erlangt haben und nonplusultra-Hype sind stört mich dabei eher weniger. Vor circa zwei Monaten habe ich mich total geärgert, auf ein Konzert von ihnen nicht gehen zu können, da es preislich einfach nicht meiner Bandbreite entsprach.

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Daily Song of the Day #2

hingekritzelt am Donnerstag, dem 28. September 2006 um 18:24 Uhr

Dispatch - Passerby (live)

(from the 2001 ‘Gut The Van‘ live album)

Einer dieser ‘virtueller Orgasmus’-Songs wie ich sie liebe…

Daily Song of the Day #1

hingekritzelt am Freitag, dem 14. Juli 2006 um 13:03 Uhr

Tom Waits - Kommienezuspät
(from the 2002 ‘Alice‘ album)