Alle Artikel mit dem Tag 'musik, konzerte'


Es wird aber auch Zeit

hingekritzelt am Samstag, dem 02. Dezember 2006 um 12:29 Uhr

Ezio 5
© Rachel Rose / r_rose [flickr]

Ääähm ja. Also ich bin nicht ganz sicher was ich sagen soll. Ich bin einfach glücklich. Allzu objektiv konnte ich die ganze Chose eh nie angehen. Aber das, was ich gestern abend gesehen habe und erleben durfte ist einfach schier unbeschreiblich, und jeder Versuch, einer Beschreibung nachzukommen, wäre wohl eine Beleidigung, und Beleidigungen haben es so an sich dass sie bei den Betroffenen zumeist Betroffenheit auslösen, und das ist nicht gut. Aber jetzt ist’s auch egal.

Zunächst habe ich eh mit mir selbst gerungen, ob ich denn nun hingänge oder nicht, die Tickets kosteten schließlich keinen Pappenstiel, dazu kam eine nicht mindere Erkältung, die Zeichen standen schlecht. Doch man sollte tun was man tun muss, gänge ich nicht hin hätte ich es mir nie verziehen.

» Den dreckigen Rest lesen …

Es wird aber auch Zeit - Prolog

hingekritzelt am Freitag, dem 01. Dezember 2006 um 18:46 Uhr

Die Liste der “Bands die ich unbedingt live gesehen haben will” hat sich in diesem Jahr stark verringert. Calexico (obgleich ich sie schonmal gesehen hatte), Iron & Wine und zuletzt Lambchop, konnte ich gnadenlos streichen, aber natürlich nicht vor zukünftigen Besuchen verwerfen. Und heute ist nun endlich, endlich eine Band dran, die mich, meinen Musikgeschmack und mein Musikmachen in den letzten anderthalb Jahren beinflusst hat wie keine andere: Ezio. Vorhin war ich Tickets holen, leicht teurer als gedacht, wasmir in diesem Moment aber gänzlich egal war. Und dann sitzt die Band, vornehmlich Ezio & Booga, in dem Café, das zu dem Club gehört wo heute gespielt wird, und ich komme nicht umhin den groupie-èsque Fan raushängen zu lassen.

Buying the tickets - meeting the Band #2

Gott, ich freu mich riesig. Scheiße freu ich mich auf heute abend. Rezension gibts später.

For Which We Are Truly Thankful

hingekritzelt am Donnerstag, dem 30. November 2006 um 00:22 Uhr

lambchop
© Dani / ElChicoDeLaLeche [flickr]

Das Problem bei Lambchop, für Außenstehende, Ungehörige sozusagen, ist, dass sich viele ihrer Songs zunächst ähnlich anhören mögen. Ruhig. Zurückhaltend. Beruhigend.

Doch es ist gar nicht auszudenken, wie diese Band aus Nashville, Tennessee auf Konzerten variieren, gar improvisieren kann. Insbesondere wenn man einen Auftritt mit solch vielen, verschiedenen Künstlern aufbietet. Und dennoch tritt beim gemeinen Zuhörer eine solche innere Ruhe, vielmehr aber noch eine innere Zufriedenheit ein, wie man sie wohl selten erleben mag.

» Den dreckigen Rest lesen …

Kurze Rezension des Konzertjahres Zweitausendundsechs

hingekritzelt am Freitag, dem 03. November 2006 um 01:02 Uhr

Ich nehme das Konzert gestern Abend als Anlass mal ein bisschen Revue passieren zu lassen.

Under Byen

Under Byen spielten im Silverwings, auf Basis der MySpaceLive-Konzertreihe. Nun ein paar Dinge zuerst: erstens, ich mag MySpace nicht. So gar nicht. Ich finds hässlich, und es gibt auch bessere, ästhetischere Wege seine Musik vorzustellen. Nun muss man sich aber manchmal eben verschiedenen Drücken ergeben, gerade wenn man die Hälfte des normalen Ticketpreises sparen kann sobald man ein MySpace-Profil hat usw. Zweitens, obgleich die Vorband, die lustige und talentierte Jomi Massage samt Anhang gar nicht mal so schlecht war, passte sie doch nicht ganz in mein verklärtes Weltbild einer passenden Vorband für Under Byen. Das sind einfach nochmal zwei verschiedene Paar Schuhe. Drittens, das Silverwings ist ein ehemaliger Offiziersclub auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof, in dem generell Rock-, Indie- und Punk-Konzerte zu sehen sind. Und es passte einfach ziemlich gut, für beide Bands; nicht zu groß, nicht zu klein, mann hatte Platz zum Tanzen (was an diesem Abend so gut wie nicht nötig war, sei bemerkt), musste aber nicht 100m zur Toilette und/oder Bar laufen, ich schätze auf 75-85 lauschende Menschen.

» Den dreckigen Rest lesen …