Alle Artikel mit dem Tag 'musik, country'


Geisterreiter

hingekritzelt am Donnerstag, dem 23. August 2007 um 10:52 Uhr

Gestern schallte es laut über den Hof, aus dem tiefen Herzen einer Garage, Ghost Rider in the Sky. Ich musste erst zweimal nachfragen um zu kapieren dass das wirklich Johnny Cash war. Bei einer bekannten Video-Hostseite habe ich entsprechende Version aber nicht gefunden, also müssen die Blues Brothers ran:


[Direktreiter]

3voor12 Roundup

hingekritzelt am Donnerstag, dem 05. Juli 2007 um 16:36 Uhr

Ich war gerade mal wieder ein wenig bei 3voor12 stöbern, und auch diesmal sind wieder einige sehr interessante Alben angeboten, wie immer in voller Länge als Flash.

Erwähnenswert ist da Ga Ga Ga Ga Ga von Spoon aus Austin, TX, das ja in letzter Zeit so wunderbar oft als großartig rezensiert wurde, und auch ich kann dem Album eine gewisse Sexyness nicht absprechen. Im übrigen ist es auffallend wie viel gute Bands Texas in den letzten Jahren hervorgebracht hat: Midlake, Okkervil River, Voxtrot, The American Analog Set und Shearwater sind ein paar die mir da einfallen.

Desweiteren gibt’s da noch das anscheinend gute zweite Album der Editors, An End Has A Start. Ich hab’s nur mal überflogen, will mich aber dementsprechend nicht großartig darüber äußern. Hab aber ein gutes Bauchgefühl; ein ruhiges.

Zuguterletzt dann noch John Doe’s Album A Year In The Wilderness. Ich muss zugeben, er war mir bis dato absolut unbekannt, aber das was ich höre klingt gut. In manchen Stücken kommt (bei mir) Elvis Costello’s Stimme rüber, und die Tatsache, dass sowohl Jill Sobule, Kathleen Edwards, als auch Aimee Mann auf der LP mitwirken sollte einiges aussagen.

Playlist der Woche V

hingekritzelt am Mittwoch, dem 25. April 2007 um 16:17 Uhr

Nanu, wo ist denn PdW IV geblieben? Fragt man sich so, auf der Straße. Naja, also die hatte ich vor ca. 2,5 Monaten gestartet, ist dann aber so in die Länge ausgeartet, dass ich bis heute nicht dazu kam, ihr den finalen Strich zu verpassen. Also mach ich einfach ohne zu zwinkern weiter. Mit #V.

  • Feist - “Limit To Your Love” [The Reminder; 2007]
    Und ich dachte schon Leslie Feist würde für immer ein Geheimtipp bleiben. Naja, heutzutage in aller Munde. Zurecht aber auch.
  • Kings of Leon - “Knocked Up” [Because Of The Times; 2007]
    Allein wegen der Intonation, der Betonung und den ausgefeilten Lyrics…

She don’t care what her mama said, no
She’s gonna have my baby
I’m taking all i have to take
This takings gonna shake me

  • Tommy Emmanuel - “Country Wide” [Live One, 2005]
    Tommy. Emmanuel. Der Name sollte alles sagen. Das Live-Album ist, typisch für ihn, klasse. Und so auch die Single. Ich komme immer mehr zu der Annahme, dass autodidakte Gitarristen in manchen Bereichen einfach mehr drauf haben als die “Belehrten”. Dolle Verallgemeinerung, oder?
  • Laura Veirs - “Jailhouse Fire” [The Triumphs & Travails Of Orphan Mae; 2001]
    Wieder eine große SongwriterIN, der ich vorher noch kein Gehör geschenkt hatte. Allein das wär mal einen Artikel wert.
  • Chet Atkins & Tommy Emmanuel - “Borsalino” [The Day Fingerpickers Took Over The World; 1997]
    Nochmal Tommy Emmanuel, und diesmal mit dem inzwischen verstorbenen Mr. Atkins. Zwei Virtuosen, hat was von Django Reinhardt.
  • Bruce Springsteen & The E-Street Band- “American Skin (41 Shots)” [Live In New York City; 2001]
    Also, jetzt selbst mal an Nicht-The Boss-Fans. Dieses Album, und das sag ich mit voller Überzeugung und Live-Alben-Affinität, ist einfach die Wucht. Besorgen, los! American Skin ist ein eher ruhigeres Lied auf der Platte, das dennoch überwältigt. “Springsteen wrote this in response to the 2/99 NYC Police fatal shooting of Amadou Diallo. Four cops shot Diallo 41 times, believing the African imigrant was reaching for a gun when, in fact, he was unarmed and was reaching for his wallet. The four officers were acquitted at trail. After Bruce perfomed this song for the first time, the head of the NY Fraternal Order of Police, Bob Lucente, called Springsteen a ‘dirtbag’ & a ‘floating fag’.”
  • The National - “Fake Empire” [Boxer, 2007] [MP3]
    Was ne Stimme! Was ein Aufbau! Muss zugeben, bis das Schlagzeug und der Bass einsetzen, erinnert mich das Stück ein wenig an Cash.
  • Kid Frost - La Raza [Hispanic Causing Panic, 1990]
    Wow, das muss das erste mal sein, dass ich irgendetwas Hip-Hop-Artiges bewerbe. Aber das Ding ist fein, nicht so überdreht wie der ganze andere Scheiß, sondern schön subtil. Gefällt mir.

Ed Csupkay

hingekritzelt am Mittwoch, dem 14. Februar 2007 um 22:33 Uhr

Kannte ich bis jetzt nicht, aber die Ingredenzien lassen aufhorchen. Nein, sie lassen frohlocken, sehr sogar. Wenn man da auf einmal Regener liest. Auf dem Bild sieht er für mich übrigens aus wie eine Mischung aus Kurt Wagner und Erlend Øye. Und vorhörbare Songs gibt’s hier.