Alle Artikel mit dem Tag 'musik, calexico'


Tool Box: Update

hingekritzelt am Freitag, dem 17. August 2007 um 12:38 Uhr

Fast schon endlich möchte ich sagen, ist Calexico’s neues Album jetzt* veröffentlicht. Es ist eine reine Instrumental-CD, und erinnert mich beim erstmaligen Anhören stark an John Convertino’s Ragland, was wohl daran liegen mag, dass die Songs nur von Joey Burns und eben John Convertino eingespielt wurden. Ich würde es ein Album nennen, dass weniger als andere an Calexico erinnert, dennoch eher etwas für die hart-gesottenen Fans ist als für die halbe Welt wie beim letzten Album Garden Ruin, denn es ist einfach minimalistischer. Und den Ausdruck “Tour-Album” vom letzten Beitrag muss ich auch noch etwas revidieren: dies ist kein Tour-Album, sondern wird während der Tour verkauft. Ansonsten kann man es auch noch im Calexico-Store bestellen (man kommt auf gute €15 incl. Versand).

MP3: Hair Like Spanish Moss

Ach ja, auf der Calexico-Seite kann man sich dann noch den ersten Track, Above The Branch, anhören.

*Hach, wat wäre isch ein jutes Bild-Redakteurschen. ‘Jetzt’ ist natürlich sehr relativ, ich habe das Release einfach erst vor ein paar Tagen entdeckt.

Calexico & Iron And Wine: Live in Washington, D.C.

hingekritzelt am Mittwoch, dem 13. Juni 2007 um 17:23 Uhr

In meinem wohl nie enden wollenden Quest nach Live-Aufnahmen, besonders von Calexico und Iron And Wine, bin ich mal wieder auf etwas Schönes aufmerksam geworden. Ich habe vor knapp nem Jahr mal irgendwo im Netz eine Live-Cover-Aufnahme von oben genannten Bands von The Velvet Underground & Nico’s grandiosem All Tomorrow’s Parties gefunden, und begab mich nun auf die Suche nach dazugehörigem Konzert, denn wo Silber herkommt könnte es immerhin auch Gold geben.

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Tool Box

hingekritzelt am Mittwoch, dem 06. Juni 2007 um 11:05 Uhr

Für alle Freunde guter Americana-/Folk-/Mariachi-Musik eine erquickende Nachricht: Teile von Calexico arbeiten an einem neuem Tour-Album namens “Tool Box *. ‘Teile von Calexico’, das sind diesmal nur Sänger Joey Burns und Schlagzeuger John Convertino**.

The instrumentation between John and my collection features acoustic/electric guitars, drums, upright bass, cello, vibes, accordion, glockenspiel, cuatro, banjo and a new addition to the collection, a waylacho from Mexico. John and I ping ponged parts and popped out the album in three days. We wanted to go back to basics and see what we could do with just a handful of instruments played between the two of us. It was fun and sounds good with lots of soundtrack worthy material and headphone friendly sounds for those who never leave home without their bubble.

Ich bin mir noch nicht sicher was “headphone friendly sounds” sind, das macht die ganze Geschichte aber in keinster Weise unspannender. Im Übrigen spielt Calexico diesen Sommer wieder in Europa, und glaubt mir wenn ich zum zig-tausendsten Male predige: es lohnt sich!

*Der Casa de Calexico Blog hat es noch nicht so ganz mit den Permalinks raus, vielleicht ist es auch Absicht, k.A. Der Link führt jedenfalls zum Blog selber, nicht zu dem Artikel an sich (namens ‘Recording, resting and ready for more?‘)

**dessen 2005er Soloplatte “Ragland” übrigens sehr empfehlbar ist. Minimalistic Jazz vom Feinsten.

Tucson in China in Stockholm

hingekritzelt am Sonntag, dem 03. Juni 2007 um 14:41 Uhr

calexico_venue
(C) Copyright alien paranoia @ flickr

Als ich vor ca. zwei oder drei Jahren ein paar nette kleine MP3-Dateien aus dem Netz zog, muss ich wohl übersehen haben, dass die auch als FLAC verfügbar waren. Das wurde nun nachgeholt, und ich nutze die Gelegenheit um auf jene Musik hinzuweisen:

Calexico’s wohl bestes Konzert bis dato, live im China Theatre in Stockholm, vom 25. April 2003, und immernoch generell eine meiner Lieblings-Live-Aufnahmen. Eine Wahnsinnsperformance mit 23 fantastischen Songs von Klassikern wie Crystal Frontier, Quattro (World Drifts In) und Across The Wire bis zu damals noch ungehörten Sachen wie Sunken Waltz und Not Even Stevie Nicks.
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Das erste Mal - (I)

hingekritzelt am Donnerstag, dem 01. März 2007 um 16:51 Uhr

Ich bin momentan ein wenig nostalgisch drauf; Musik von früher kommt in die Musikbox. Insofern, mal wieder ‘ne Liste. Die ersten Songs, die ich von heute (und bei vielen auch schon damals) großartigen Bands hörte. Ergo, die Songs die mich an Bands oder Künstler banden:

  • ‘Tonight, Tonight’ von den Smashing Pumpkins vom 1995er Mellon Collie and the Infinite Sadness-Album
     

 

 

 

 

 

 

 

  • ‘Ageless Beauty’ von den Stars vom 2004er Set Yourself on Fire-Album

    [Last.fm hat hier ‘Reunion’ und ‘Ageless Beauty’ vertauscht. Der Sound stimmt, der Titel nicht.]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Hehe, und meine Lieblingsband Calexico? Hab ich mit ‘Ballad of Cable Hogue’ und ‘Service and Repair’ über den Lammbock-Soundtrack kennengelernt, beide sind auch auf dem Hot Rail-Album zu finden.

 

Teil 2 wird folgen.

Es wird aber auch Zeit - Prolog

hingekritzelt am Freitag, dem 01. Dezember 2006 um 18:46 Uhr

Die Liste der “Bands die ich unbedingt live gesehen haben will” hat sich in diesem Jahr stark verringert. Calexico (obgleich ich sie schonmal gesehen hatte), Iron & Wine und zuletzt Lambchop, konnte ich gnadenlos streichen, aber natürlich nicht vor zukünftigen Besuchen verwerfen. Und heute ist nun endlich, endlich eine Band dran, die mich, meinen Musikgeschmack und mein Musikmachen in den letzten anderthalb Jahren beinflusst hat wie keine andere: Ezio. Vorhin war ich Tickets holen, leicht teurer als gedacht, wasmir in diesem Moment aber gänzlich egal war. Und dann sitzt die Band, vornehmlich Ezio & Booga, in dem Café, das zu dem Club gehört wo heute gespielt wird, und ich komme nicht umhin den groupie-èsque Fan raushängen zu lassen.

Buying the tickets - meeting the Band #2

Gott, ich freu mich riesig. Scheiße freu ich mich auf heute abend. Rezension gibts später.

Kurze Rezension des Konzertjahres Zweitausendundsechs

hingekritzelt am Freitag, dem 03. November 2006 um 01:02 Uhr

Ich nehme das Konzert gestern Abend als Anlass mal ein bisschen Revue passieren zu lassen.

Under Byen

Under Byen spielten im Silverwings, auf Basis der MySpaceLive-Konzertreihe. Nun ein paar Dinge zuerst: erstens, ich mag MySpace nicht. So gar nicht. Ich finds hässlich, und es gibt auch bessere, ästhetischere Wege seine Musik vorzustellen. Nun muss man sich aber manchmal eben verschiedenen Drücken ergeben, gerade wenn man die Hälfte des normalen Ticketpreises sparen kann sobald man ein MySpace-Profil hat usw. Zweitens, obgleich die Vorband, die lustige und talentierte Jomi Massage samt Anhang gar nicht mal so schlecht war, passte sie doch nicht ganz in mein verklärtes Weltbild einer passenden Vorband für Under Byen. Das sind einfach nochmal zwei verschiedene Paar Schuhe. Drittens, das Silverwings ist ein ehemaliger Offiziersclub auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof, in dem generell Rock-, Indie- und Punk-Konzerte zu sehen sind. Und es passte einfach ziemlich gut, für beide Bands; nicht zu groß, nicht zu klein, mann hatte Platz zum Tanzen (was an diesem Abend so gut wie nicht nötig war, sei bemerkt), musste aber nicht 100m zur Toilette und/oder Bar laufen, ich schätze auf 75-85 lauschende Menschen.

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