Alle Artikel mit dem Tag 'digitale kultur'


Last.SpOn

hingekritzelt am Donnerstag, dem 14. Juni 2007 um 15:38 Uhr

Sowas pisst mich schon ein wenig an. Spiegel Online und Last.fm gehen eine Kooperation ein, wobei nun quasi das Last.fm-Interface auf die SpOn-Seite kopiert wird. Wie es scheint als 1:1-Kopie, bis auf die Farben. Soweit, so egal. Die Sache ist die, es kann hier eigentlich nur einen wirklichen Gewinner geben, und der ist SpOn. Eine solch ‘innovative’, ‘moderne’ Geschichte wie Last.fm bringt SpOn natürlich Ansehen, Nutzerdaten (wie tief diese gehen kann ich nicht sagen), und … den eventuellen Wandel vom Provider für Nachrichten zum Web-Portal. Last.fm, Musikangebote überhaupt, passt mal so gar nicht ins augenscheinliche Geschäftsbild von SpOn. Da ist nicht mal ne richtige Integration vorhanden, wie z.B. eine automatische Auflistung von News zu den jeweiligen Interpreten, o.ä. Was kommt als nächstes? Ne Kooperation mit Web.de?
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Tatschen und Grabschen

hingekritzelt am Mittwoch, dem 30. Mai 2007 um 22:05 Uhr

Vor einiger Zeit kursierte ein Video im Netz, das die Arbeit von Jeff Han zeigte: ‘Multi-Touch Interaction Research‘ Displays.

Microsoft hat jetzt ein anscheinend vorerst vollendetes Produkt nach dem Vorbild Han’s fertig gestellt, namens ‘Surface‘. Und dazu gibts zwei feine Videos, das erste ein Promo-Video von Microsoft selber…

…und das zweite mit etwas technischem Einblick:

Last.deal

hingekritzelt am Mittwoch, dem 30. Mai 2007 um 21:40 Uhr

Die Tatsache, dass Last.fm von CBS aufgekauft wurde, stört mich erstaunlicherweise überhaupt nicht. Zumindest nicht so sehr wie bei anderen specialized-Social-Network-Übernahmen in letzter Zeit (wie z.B. den Verkauf von Photobucket an MySpace, ergo Murdoch).

Denn, CBS ist zwar ein Medienunternehmen, aber keines dass jetzt die Unbdedingtheit der Nutzerdaten (> 15 Mio Benutzer weltweit) sucht und versuchen wird ein Imperium ausbauen will, wie, sagen wir mal, Google und News Corp. es tun würden (obgleich CBS natürlich zu Viacom, dem Konglomerat, gehört).

Wie Richard Jones, einer der Köpfe von Last.fm, in der Bekanntmachung schreibt:

CBS are one of the few companies who needed no explanation of what we are doing, and we were impressed at how progressive their plans are. […] CBS understands the Last.fm vision, the importance we place on putting the listener in charge, the vibrant and vocal community, the obsession with music stats, and our determination to offer every song ever recorded.

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Jetzt aber schnell

hingekritzelt am Freitag, dem 25. Mai 2007 um 09:58 Uhr

Amazon sollte sich mal ernsthaft Gedanken über sein Empfehlungssystem machen. Vielleicht würde eine Kooperation mit Last.fm ja Sinn machen. Oder mit Pandora. Oder mit irgendwem! Mit irgendwem, der sowas verhindert:

Amazon.de Empfehlung

Intention vs. Relevanz

hingekritzelt am Sonntag, dem 20. Mai 2007 um 01:14 Uhr

Wenn die Intention schon am Anfang fehlschlägt, bleibt nicht mehr viel bis auch die Relevanz schwindet.

Ohne Worte.

Quelle: Chip.de, Hervorhebung von mir

Weitere Updates bei Last.fm

hingekritzelt am Donnerstag, dem 17. Mai 2007 um 21:55 Uhr

Wie nicorola berichtet, hat Last.fm heute die angekündigte Sektion ‘Musikvideos’ gestartet. Momentan noch in der Beta-Phase, gibt es noch nicht wirklich viele Videos. Der Video-Player ist schön schlicht gehalten, verhält sich relativ schnell, könnte m.E. aber ein wenig größer sein. Ein extremer Pluspunkt wird aber sein, dass die Videos direkt von den Interpreten oder Labels kommen, d.h. in Sachen Copyright wird es scheinbar keine Probleme geben.

Was mich aber viel mehr interessiert ist ein anderes Update: Interpreten und Bands können nun bei Last.fm ihre eigene Musik hochladen und promoten lassen. Zwar gibt es schon andere Seiten die sowas machen, aber ich sehe bei Last.fm den Vorteil einer extrem großen potentiellen Hörerschaft, und aufgrund des guten Recommendation-Systems vielleicht auch gleich der “richtigen”, soll heißen interessierten Hörerschaft. Ich bin ernsthaft am Überlegen, (manche) meine(r) aufgenommenen Songs hochzuladen, will mir aber wirklich erstmal die AGBs durchlesen, wie stark die Rechte abgetreten werden.

FoxyTunes Planet

hingekritzelt am Montag, dem 14. Mai 2007 um 15:14 Uhr

Dies ist eine audiophile Seite. Ich mag Musik, ich liebe Musik, und neben der Musik an sich mag ich es auch, Infos, Lyrics, Photos und Videos über die/von den Interpreten und Bands zu sehen, zu lesen, und sie in meiner kleinen Hirnrinde anzusammeln.

Zur Hilfe kommt da nun eine kleine nette Web 2.0-hafte Seite namens FoxyTunes Planet. Man kann wunderbar sortiert suchen, nach Interpret, Genre, Song etc, und dann wird halt jeweils passende Info angezeigt, wie Videos von YouTube, Last.fm-Stream, Lyrics, Google-Suchergebnisse und noch einer Reihe von anderen Widgets. Auf deutsch: das ist eine schöne, und mit ein bisschen mehr Usability auch relativ nützliche ‘Gathering’-Seite.

Das ganze Ding würde natürlich nicht FoxyTunes heißen, wenn es nicht mit dem Firefox-Plugin ‘FoxyTunes‘ zu tun hätte. Hört man einen Song, kann man diesen per Klick in FoxyTunes Planet anzeigen lassen.

FoxyTunes Planet Screenshot

Nanu! Legal?

hingekritzelt am Freitag, dem 27. April 2007 um 19:35 Uhr

AOL startet ein Film-Portal, und macht Werbung dafür indem es einen relativ frisch raus gekommenen Film kostenlos anbietet. Mit kleineren Häkchen natürlich, aber das war zu erwarten. Email-Adresse und Anmeldung wird gefordert.

Ach ja, der Film, um den es sich hier handelt, ist “Lonely Hearts Killers” (bzw. “Lonely Hearts” im Original-Titel). Wollt ich eh noch sehen.

[via]

Die populistische Verbreitung von Second Life

hingekritzelt am Dienstag, dem 27. Februar 2007 um 13:33 Uhr

Gestern kam in der 3sat-Wissenschaftssendung nano ein Beitrag über Second Life. Beschreiben, “Bewohner” interviewen, vielleicht auch ein wenig Werbung machen. Das Übliche eben. Bin ich eigentlich der einzige den nicht nur Second Life, sondern auch vielmehr die Popularisierung und allgemeine Akzeptanz Lobhudelei ankotzt. Das Second Life-Prinzip stört mich wahnsinnig. Ich meine, wir sind alle wohl der Teil der Internet-Generation, die ohne verdrussten Rückzug in den eMail-Posteingang oder wärmlichen Empfang beim Online-Nachrichtendienst der Wahl nicht mehr normal leben könnten. Aber das? Vielleicht stört mich heuchlerischerweise auch nur, dass Second Life so offensichtlich und nach vorne heraus die Parallelgesellschaft anbietet, die wir bis jetzt alle eher verdrängt und versteckt erlebt/gelebt hatten.

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Eine Fiktion realer als die Realität

hingekritzelt am Mittwoch, dem 17. Januar 2007 um 20:55 Uhr

Ein tolles Interview - na gut, zumindest die Antworten sind toll - bei SpON mit Medienexperte Heilsbringer PR-Berater Klaus Kocks, der mir bis dato rein gar nichts sagte. Über die Inszenierung von Politikern und entsprechende Wahrnehmung durch den Pöbel, über die Inszenierung in den Medienund dem wirtschaftlichen Leben generell.