Archiv für die Kategorie 'Playlists, Baby!'

Playlist der Woche V

hingekritzelt am Mittwoch, dem 25. April 2007 um 16:17 Uhr

Nanu, wo ist denn PdW IV geblieben? Fragt man sich so, auf der Straße. Naja, also die hatte ich vor ca. 2,5 Monaten gestartet, ist dann aber so in die Länge ausgeartet, dass ich bis heute nicht dazu kam, ihr den finalen Strich zu verpassen. Also mach ich einfach ohne zu zwinkern weiter. Mit #V.

  • Feist - “Limit To Your Love” [The Reminder; 2007]
    Und ich dachte schon Leslie Feist würde für immer ein Geheimtipp bleiben. Naja, heutzutage in aller Munde. Zurecht aber auch.
  • Kings of Leon - “Knocked Up” [Because Of The Times; 2007]
    Allein wegen der Intonation, der Betonung und den ausgefeilten Lyrics…

She don’t care what her mama said, no
She’s gonna have my baby
I’m taking all i have to take
This takings gonna shake me

  • Tommy Emmanuel - “Country Wide” [Live One, 2005]
    Tommy. Emmanuel. Der Name sollte alles sagen. Das Live-Album ist, typisch für ihn, klasse. Und so auch die Single. Ich komme immer mehr zu der Annahme, dass autodidakte Gitarristen in manchen Bereichen einfach mehr drauf haben als die “Belehrten”. Dolle Verallgemeinerung, oder?
  • Laura Veirs - “Jailhouse Fire” [The Triumphs & Travails Of Orphan Mae; 2001]
    Wieder eine große SongwriterIN, der ich vorher noch kein Gehör geschenkt hatte. Allein das wär mal einen Artikel wert.
  • Chet Atkins & Tommy Emmanuel - “Borsalino” [The Day Fingerpickers Took Over The World; 1997]
    Nochmal Tommy Emmanuel, und diesmal mit dem inzwischen verstorbenen Mr. Atkins. Zwei Virtuosen, hat was von Django Reinhardt.
  • Bruce Springsteen & The E-Street Band- “American Skin (41 Shots)” [Live In New York City; 2001]
    Also, jetzt selbst mal an Nicht-The Boss-Fans. Dieses Album, und das sag ich mit voller Überzeugung und Live-Alben-Affinität, ist einfach die Wucht. Besorgen, los! American Skin ist ein eher ruhigeres Lied auf der Platte, das dennoch überwältigt. “Springsteen wrote this in response to the 2/99 NYC Police fatal shooting of Amadou Diallo. Four cops shot Diallo 41 times, believing the African imigrant was reaching for a gun when, in fact, he was unarmed and was reaching for his wallet. The four officers were acquitted at trail. After Bruce perfomed this song for the first time, the head of the NY Fraternal Order of Police, Bob Lucente, called Springsteen a ‘dirtbag’ & a ‘floating fag’.”
  • The National - “Fake Empire” [Boxer, 2007] [MP3]
    Was ne Stimme! Was ein Aufbau! Muss zugeben, bis das Schlagzeug und der Bass einsetzen, erinnert mich das Stück ein wenig an Cash.
  • Kid Frost - La Raza [Hispanic Causing Panic, 1990]
    Wow, das muss das erste mal sein, dass ich irgendetwas Hip-Hop-Artiges bewerbe. Aber das Ding ist fein, nicht so überdreht wie der ganze andere Scheiß, sondern schön subtil. Gefällt mir.

Das erste Mal - (I)

hingekritzelt am Donnerstag, dem 01. März 2007 um 16:51 Uhr

Ich bin momentan ein wenig nostalgisch drauf; Musik von früher kommt in die Musikbox. Insofern, mal wieder ‘ne Liste. Die ersten Songs, die ich von heute (und bei vielen auch schon damals) großartigen Bands hörte. Ergo, die Songs die mich an Bands oder Künstler banden:

  • ‘Tonight, Tonight’ von den Smashing Pumpkins vom 1995er Mellon Collie and the Infinite Sadness-Album
     

 

 

 

 

 

 

 

  • ‘Ageless Beauty’ von den Stars vom 2004er Set Yourself on Fire-Album

    [Last.fm hat hier ‘Reunion’ und ‘Ageless Beauty’ vertauscht. Der Sound stimmt, der Titel nicht.]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Hehe, und meine Lieblingsband Calexico? Hab ich mit ‘Ballad of Cable Hogue’ und ‘Service and Repair’ über den Lammbock-Soundtrack kennengelernt, beide sind auch auf dem Hot Rail-Album zu finden.

 

Teil 2 wird folgen.

Playlist der Woche III

hingekritzelt am Sonntag, dem 10. Dezember 2006 um 02:54 Uhr

“There was a Little Alley in San Francisco Back of the Southern Pacific Station at Third and Townsend in Redbrick of drowsy lazy afternoons…”

  • Aimee Mann - Momentum [Magnolia O.S.T., 2000]
    Den meisten wohl bekannt durch ihren Weitschläger “Save Me”, schafft Ms. Mann es mit Momentum gleichzeitig melancholischen wie tanzbar glücklichen Song zu erschaffen. Das Interlude-Solo klingt übrigens, so finde ich, ein wenig viel nach Queen in guten Zeiten.

Oh, for the sake of momentum,
I’ve allowed my fears to get larger than life
And it’s brought me to my current agendum
Whereupon I deny fulfillment has yet to arrive

  • Frank Black - If Your Poison Gets You [Fast Man/Raider Man, 2006]
    Frank Black a.k.a. Black Francis aka. Charles Michael Kittridge Thompson IV a.k.a. Lead-Sänger der Pixies beweist als Solokünstler immer wieder die 180°-Wende von den Pixies, und hier beweist er sich einmal mehr als der König der 1-6-4-5-Akordfolgen, die bei ihm aber alles andere als deplatziert klingen. Dieses Lied selber könnte man sogar einem eventuellen neuen Album Jack Johnsons zuordnen, wüsste es man nicht ernsthaft besser.
  • Red House Painters - All Mixed Up [Songs for a Blue Guitar; 1996]
    Ha! Ich hab’s endlich mal geschafft etwas über Mark Kozelek zu schreiben. Spärlich, sehr, aber ein Anfang.
  • Azure Ray - Rest Your Eyes [Burn And Shiver, 2002]
    Homer? Odyssee? Sirenengesang? Ja. Oder auch: das göttliche, längst vergessene Pferde-Musik-Flash. Kommt mir beides in den Sinn.
  • Giora Feidman - Vehaeir Eineinu [Viva el Klezmer, 1991]
  • Jazzattack - Pornospecht [Hausgemacht, 2004]
    Dieser Eintrag ist halb Werbung für Jazzattack, halb Liebeserklärung an wirklich fabelhaft tollen Jazz. Pornospecht bringt wieder einmal diese halbe Sekunde Ekstase, im Saxophon-Solo, wo es nach einem dreifach g#-a-h schnell auf’s e hoch, und gleich aber wieder auf’s c# zurückfällt. Ja, ehrlich, Gänsehaut.
    Im Übrigen findet sich Jazzattack im nächsten wieder zu Konzerten ein. Also, Obacht sei geboten!
  • Midlake - Head Home [The Trials of Van Occupanther, 2006]
    Es ist immernoch, wie damals beschrieben, hinreißend was Midlake auf dieser Platte abgeliefert haben. Und Head Home ist einer dieser Songs, der einen nicht mehr loslässt, einmal gehört.
  • Ell Fitzgerald - Blues Skies
    Ich hatte dieses altbekannte Stück der Jazz-/Swing-Geschichte, im Original von Irving Berlin, schon länger nicht mehr gehört. Doch neulich sah ich mir “Star Trek: Nemesis” an. In einer der Anfangsszenen singt (der Android) Data es auf solch eine Weise, die selbst Dean Martin und Konsorten in den Schatten stellen würde. In dieser Version jedoch beweist die ehrwürdige Lady Ella einmal mehr, welch enormes Volumen sie hat, und dass ihre Variationsfähigkeit Blasinstrumenten gleichkommt.

Playlist der Woche II

hingekritzelt am Montag, dem 30. Oktober 2006 um 21:26 Uhr

  • Azure Ray: “Rise” [Azure Ray, 2000]
  • Regina Spektor: “Samson” [Begin To Hope, 2006]
    Immernoch / wieder einmal drin. Und das verdankt man ganz allein ihrer Wahnsinns-Stimme.
  • Razorlight: “America” [Razorlight, 2006]
    Ja, es hat etwas hymnisches. Was soll’s, klingt geil. Das haben hymnenhafte Lieder halt so an sich. Und dieser Song hat wieder so ein “Easy-Aufbau-dann-aber-holla-die-Waldfeh-Abgeh”-Schema wie ich sie so liebe (meistens zumindest). Eignet sich übrigens prima zum Autofahren.
  • Leo Kottke: “Everybody Lies” [My Father’s Face, 1989]
    Meines Erachtens einer der größten Akustik-Gitarristen der letzten 30 Jahre. Und “Everybody Lies” gehört definitiv, de facto, zu meinen absoluten Top-Mega-Ultra-Lieblingsliedern.
  • Bonjour Madame: “Lenzburg Wartet” [2006]
    Zugegeben, ich kenne die Band erst ein paar Stunden. Auch das Genre: Chanson-Punk. Aber dieses Clash-Cover hat’s in sich. So wie man (oder zumindest ich) sich Chanson-Punk vorstellt: eine (herz)zerreissende Stimme, gar ein Duett manchmal (oder Duell, wie Bonjour Madame es nennen würde), und gegenläufige, etwas härtere/pochende Begleitung.
  • Paco de Lucía: “Entre Dos Aguas” [Entre Dos Aguas, 1973]
    Sollte jetzt jemand denken, “Ey, ditt hab ick doch schonmal ürgndwo jehört, wa?!”, könnte ich jetzt auf die Café Del Mar-Reihe verweisen. Könnte ich. Mach ich aber nicht. Vielmehr beliebe ich zu sagen dass Paco de Lucía wohl einer der konkretesten, größten, profiliertesten, eigenwilligsten, summasummarum besten Klassik-Gitarristen diesseits der Milchstraße ist.
  • Pearl Jam: “Wishlist” [Live at the Garden (DVD), 2003]
    “Wishlist” könnte einer dieser Songs sein, die ich nur wegen einem kleinen Moment, wegen einer kleinen Note, wegen einer kleinen Tonation hören will. Das wäre bei dieser Live-Version die Stelle nach dem ersten Interlude-Solo, bei ca. 2:20 min, wo die Lyrics “I wish I was an alien at home behind the sun” lauten, wo Eddie Vedder aus der bisherigen Monotonie der Strophen-Melodie einmal kurz auszubrechen scheint.
    Wishlist könnte einer dieser Songs sein. Dass “Wishlist” aber als Ganzes, als Paket verpackt immer noch mehr als gut klingt, dass die Harmonie den ganzen Song über stimmt, das mach “Wishlist” für mich ganz einfach zu einem außergewöhnlich gutem Song.

Playlist der Woche I

hingekritzelt am Freitag, dem 29. September 2006 um 00:43 Uhr