Archiv für die Kategorie 'reiseberichte'

Analogie einer Anreise

hingekritzelt am Freitag, dem 07. September 2007 um 11:06 Uhr

Wenn 15 Minuten auf dem Taxiway, 20 Minuten im Bus zum Terminal, 25 Minuten am Gepäckband, 20 Minuten am Bahnhof, 15 Minuten im stehenden Zug, 30 Minuten an der Bushaltestelle, und nochmal 20 Minuten im Bus auf einer eigentlich 10-Minuten-Fahrt sich zu einer größeren Zeitsumme als der eigentliche Flug akkumulieren, dann ist was schief gelaufen.

Photoblog

hingekritzelt am Samstag, dem 04. August 2007 um 00:38 Uhr

So, ich bin zurück aus Dublin, und es ist jedem zu empfehlen dort selbst einmal hinzufahren. Soviel dazu*. Kein ‘warum’, ist einfach so. Gute Gegend, da drüben.

In der Zwischenzeit habe ich an einem Photoblog gebastelt, basierend auf dem WP-Theme von Frank Bueltge, komische auftretende Fehler ausgemerzt, Stil angepasst, etc. Da aber noch nicht alles fertig ist und so läuft wie ich mir das vorstelle, muss das Ding vorerst noch unter Quarantäne bleiben. Vielmehr stellt sich für mich aber die Frage, ob es sich überhaupt lohnt ein Photoblog zu betreiben. Die Vorteile liegen auf der Hand, man hat bei der Präsentation einfach freie Hand und zahlreiche Möglichkeiten. Allerdings nutze ich flickr auch gerne und viel, so dass sich Frage stellt ob man nur eines von beiden nutzen sollte, oder beide parallel. Doppelt hosten ist an sich schwachsinnig, verbinden lassen sich die zwei aber mehr schlecht als recht (siehe meine Kommentare bei Bueltge bzgl. den Exif-Daten). Vielleicht werde ich auch erst mal ein paar Wochen Tage kucken, wie komfortabel sich ein PhotoBlog im Gegensatz zu flickr und Konsorten nutzen lässt.

*Die Bebilderung ist noch längst nicht vollständig, zwei von fünf Tagen fehlen noch.

Skyscanner

hingekritzelt am Samstag, dem 14. Juli 2007 um 20:28 Uhr

Okay, zugegeben, ich reise gerne. Insofern habe ich mit des öfteren mit vielen Flug-Suchseiten auseinandergesetzt. Viele sind mittelmäßig, die meisten schlecht. Um so erfreulicher, über eine Seite berichten zu können der quasi nichts fehlt, die wirklich perfekt ist. (Was nun wie Werbung anmutet, ist keine, sondern vielmehr eine persönliche Lobhudelei.)

Kurz: Skyscanner ist schnell, übersichtlich, elegant, sauber, ein bisschen Web-2.0-savvy, und direkt. Man kann ziemlich flink Ablugsland/-flughafen und Ankunftsort wählen, und das für bestimmte Tage, oder nur Zeiträume (Monate).

Skyscanner - Flughafen-Auswahl
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Long Time No Talk

hingekritzelt am Donnerstag, dem 04. Januar 2007 um 21:46 Uhr

…und das zurecht. Man ist zurück aus dem Urlaub. Wie nach jedem Urlaub muss man sich jetzt mal vom Urlaub erholen. Und wie nach jedem Urlaub gibts mal wieder ne hübsche kleine Menge an amüsant illustren Fotografien.

Jakob, Michi & Freddy

Kai Hooorray

Eye to eye on Michi

Exzessiver Kurztrip

hingekritzelt am Mittwoch, dem 29. November 2006 um 22:05 Uhr

Habe mir einen Fünf-Tage-Trip gegönnt, Fribourg in der Schweiz und Spanien standen auf der Liste. Auch ein Verlust von 10 Schweizer Franken bei einem Pokerabend, angetrieben von einem herzhaften jungen Mann der sich selbst Adonis taufte konnte meiner Zufriedenheit nichts abtun. Adonis. Hehe!

Höhepunkt war wohl sicherlich aber das Lambchop-Konzert, das ich zusammen mit Freddy im Fri-Son in Fribourg besuchte.

Ein paar Leckerlis:

Fribourg Freddy #2

Fribourg Gasse

Fribourg Freddy #4

Palafrugell Sarah

Palafrugell New&Old

Palafrugell abandoned house

Barcelona Airport Trashbins

Mehr davon gibt’s hier.

Was mich ein bisschen gestört, nein vielmehr -extrem- erschrocken hat: ich habe mich auf der Reise ein wenig erkältet. Das alleine wäre nun noch keine Meldung wert. Aber gestern, auf dem Rückflug, erlebte ich bis dato schier unbekannte Probleme mit dem Druck, dementsprechend den Ohren. Nicht mal dass es so wahnsinnig weh tat, nein viel mehr dass ich danach nicht mehr sprechen konnte, beziehungsweise nur in minimalster Lautstärke. Das wurde mir aber erst bewusst nachdem Leute auf mein (für mein Empfinden) Schreien gar nicht reagierten. Angst war im Spiel. Gar Ironie: neulich unterhielt ich mich noch mit Freddy auf welchen der Sinne ich denn am ehesten, oder zuerst verzichten könnte. Ich antwortete “Sprechen”.

Partyburn

hingekritzelt am Dienstag, dem 24. Oktober 2006 um 13:35 Uhr

Kurze Veranschaulichung meines Paderborn-Aufenthalts (vor zwei Wochen und nochmal vergangenes Wochenende, mit einem Schuss España dazwischen).

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Häschentanz mit Arschabfrieren

hingekritzelt am Dienstag, dem 24. Oktober 2006 um 13:06 Uhr

Mir ist kalt. Das kommt nicht oft vor, aber ab und an eben doch. Und das liegt nicht zuletzt daran dass ich inzwischen wieder aus Spanien eingetrudelt bin. Das liegt auch daran, dass ich meine Heizung nicht entlüften kann, da ich entsprechendes Werkzeug einfach nicht mehr finde. Scheiße.

Wie dem auch sei, Spanien war toll, übermäßig toll. Punkt.

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Genug dergleichen? Na gut.

Ach ja, die Tatsache, 130 Euro für ‘Stehen im Parkverbot’ (inkl. Abschleppen, Polizei suchen, 45 Minuten im Regen zum Abschleppdienst laufen) in Figueres extra zu blechen hatte ich natürlich nicht eingeplant. Egal, Dalí-Museum war trotzdem sehr ansehnlich.

Fluggeschichten II

hingekritzelt am Freitag, dem 29. September 2006 um 00:11 Uhr

Ein bisschen Klischee-Betreibung: Türken gehen gerne zu Aldi, Lidl und Konsorten. Dabei geben sie gerne viel Geld für viele Plastiktüten aus, die sie dann wiederum auf öffentlichem Terrain zur Schau tragen. Auch bekannt als das Türken-Tüten-Phänomen.

Was mir neu ist, ich aber am eigenen Leib, also viel mehr mit den eigenen Augen miterleben musste, und mir viele seelische Schmerzen und/oder Belustigungen verursachte: Das Gepäck, dass manche Türken beim Fliegen benutzen, besteht zu 97% aus eben diesen Plastik-Aldi-Lidl- Tüten. Nun kann man nur noch anmerken, was sie (und natürlich noch viele andere) beim Aldi-Lidl-Tüten-Kaufen an Umwelt zerstören, recyclen sie wiederum beim Fliegen. Gut mitgedacht.

Edit: im Nachhinein betrachtet hört sich das alles doch sehr klischeehaft und radikal an. Ich weiß nicht mal ob es Türken waren. Punkt.

Fluggeschichten I

hingekritzelt am Freitag, dem 29. September 2006 um 00:06 Uhr

Ist das nicht alles wahnsinnig toll? Junge, dumme Paare, die zum ersten Mal fliegen. Und viel, sehr viel reden. Ich weiß ja nicht, warum die, neben kleinwüchsigen Mini-Kindern, die immer schreien, immer mir die Freude machen und sich neben mich setzen müssen.

Ich habe zwei Beweggründe, wenn ich meine Platzwahl, wenn möglich immer Exit-Row, treffe:

  1. Die Beinfreiheit. Ich weiß nicht warum das noch niemand sonst bemerkt hat, aber man hat ungefähr 50-70% mehr Platz.
  2. Ich hoffe, Leute fühlen sich abgeschreckt wenn sie „Exit“ und „Emergency“ lesen. Wegen der befindlichen Verantwortung, und so. Und, so die Theorie, hab ich mehr Platz. Noch mehr.

Hand in Hand sitzen sie da (es sieht mehr wie Beten aus) und reden sich gut zu: „Ich glaube jetzt sind wir in der Luft.“ / „Boah, sind wir hoch.“ / „Wow ist das schnell!“ / (Jemand anderes fragend:) „Fliegst du auch nach x….?“ Ach ja, für einen 1 ¼-Stunden-Flug nehmen sie Proviant mit, der gut für eine vierwöchige Sahara-Survival-Tour gereicht hätte. Sie liest einen sechs-Euro-Jane Heller-Schmöker-Pöker, alle 3,3 Minuten (und das ist nicht durchschnittlich gemeint) gibt’s einen wahnsinnig eleganten, innigen Schmatzkuss – mit Ankündigung: „Kuss!“ Und sie nehmen mir verdammt nochmal meine Armlehne weg! Fast vergessen, dem Kapitän muss natürlich applaudiert werden.

Gut, dass ich meinen MP3-Player dabei habe und von dem ganzen theoretischen Mist nichts mitbekomme. Sehr gut.