Archiv für die Kategorie 'konzerte'

Meisterhaft

hingekritzelt am Montag, dem 03. September 2007 um 21:48 Uhr

Oh yeah! Mr. Sultan of Swing himself wird am 10. September ein Konzert geben. Mark Knopfler wird in kleinem Kreise, vor 150 Leuten im Berliner Meistersaal spielen. Semi-akustisch, mit Songs von seinem neuen Album, Kill To Get Crimson, das komischerweise in Deutschland am 14. September erscheinen wird, anderswo (UK, US?) erst am 18. September; und genauso auch alten Sachen (wohl sowohl aus den Dire Straits-Zeiten wie aus seinen zahlreichen Soloprojekten). Die Tickets kosten so um die 30€, was außerordentlich großzügig okay ist, m.E.

Und warum erzähl ich euch das? Bei nur 150 Tickets, warum bin ich so blöd das laut in die Welt hinaus zu posaunen? Richtig: ich bin nicht da, ich habe nicht die Möglichkeit hinzugehen. Viel Spaß. Ihr verdammten Ärsche!

Iron & Wine @ Pitchfork Festival 14.07.2007

hingekritzelt am Sonntag, dem 22. Juli 2007 um 13:00 Uhr

Erst einmal eine wunderbar auf die Basis-Elemente entzerrte Cover-Version von Radiohead’s ‘No Surprises‘.

Das Video entstand auf dem diesjährigen Pitchfork Music Festival, auf dem Iron viele Songs der neuen The Shepherd’s Dog-Platte präsentierten. Die Fansite PassingAfternoon.com hat das Konzert aufgenommen und zur Verfügung gestellt, zu finden u.a. bei Blogs are for Dogs. Für alle Fans vom puren, Original-Iron & Wine sei dieses Konzert nicht so sehr empfohlen; für diejenigen die sich auch mal mit der Ausweitung und Erweiterung von Soundgrenzen anfreunden können umsomehr.

Es sei bemerkt, die Aufnahmequalität ist nicht überragend. Teilweise liegt das, nach meinem Vernehmen, aber auch am Pitchfork-Soundmixer selber.

Calexico & Iron And Wine: Live in Washington, D.C.

hingekritzelt am Mittwoch, dem 13. Juni 2007 um 17:23 Uhr

In meinem wohl nie enden wollenden Quest nach Live-Aufnahmen, besonders von Calexico und Iron And Wine, bin ich mal wieder auf etwas Schönes aufmerksam geworden. Ich habe vor knapp nem Jahr mal irgendwo im Netz eine Live-Cover-Aufnahme von oben genannten Bands von The Velvet Underground & Nico’s grandiosem All Tomorrow’s Parties gefunden, und begab mich nun auf die Suche nach dazugehörigem Konzert, denn wo Silber herkommt könnte es immerhin auch Gold geben.

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Tucson in China in Stockholm

hingekritzelt am Sonntag, dem 03. Juni 2007 um 14:41 Uhr

calexico_venue
(C) Copyright alien paranoia @ flickr

Als ich vor ca. zwei oder drei Jahren ein paar nette kleine MP3-Dateien aus dem Netz zog, muss ich wohl übersehen haben, dass die auch als FLAC verfügbar waren. Das wurde nun nachgeholt, und ich nutze die Gelegenheit um auf jene Musik hinzuweisen:

Calexico’s wohl bestes Konzert bis dato, live im China Theatre in Stockholm, vom 25. April 2003, und immernoch generell eine meiner Lieblings-Live-Aufnahmen. Eine Wahnsinnsperformance mit 23 fantastischen Songs von Klassikern wie Crystal Frontier, Quattro (World Drifts In) und Across The Wire bis zu damals noch ungehörten Sachen wie Sunken Waltz und Not Even Stevie Nicks.
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Es wird aber auch Zeit

hingekritzelt am Samstag, dem 02. Dezember 2006 um 12:29 Uhr

Ezio 5
© Rachel Rose / r_rose [flickr]

Ääähm ja. Also ich bin nicht ganz sicher was ich sagen soll. Ich bin einfach glücklich. Allzu objektiv konnte ich die ganze Chose eh nie angehen. Aber das, was ich gestern abend gesehen habe und erleben durfte ist einfach schier unbeschreiblich, und jeder Versuch, einer Beschreibung nachzukommen, wäre wohl eine Beleidigung, und Beleidigungen haben es so an sich dass sie bei den Betroffenen zumeist Betroffenheit auslösen, und das ist nicht gut. Aber jetzt ist’s auch egal.

Zunächst habe ich eh mit mir selbst gerungen, ob ich denn nun hingänge oder nicht, die Tickets kosteten schließlich keinen Pappenstiel, dazu kam eine nicht mindere Erkältung, die Zeichen standen schlecht. Doch man sollte tun was man tun muss, gänge ich nicht hin hätte ich es mir nie verziehen.

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Es wird aber auch Zeit - Prolog

hingekritzelt am Freitag, dem 01. Dezember 2006 um 18:46 Uhr

Die Liste der “Bands die ich unbedingt live gesehen haben will” hat sich in diesem Jahr stark verringert. Calexico (obgleich ich sie schonmal gesehen hatte), Iron & Wine und zuletzt Lambchop, konnte ich gnadenlos streichen, aber natürlich nicht vor zukünftigen Besuchen verwerfen. Und heute ist nun endlich, endlich eine Band dran, die mich, meinen Musikgeschmack und mein Musikmachen in den letzten anderthalb Jahren beinflusst hat wie keine andere: Ezio. Vorhin war ich Tickets holen, leicht teurer als gedacht, wasmir in diesem Moment aber gänzlich egal war. Und dann sitzt die Band, vornehmlich Ezio & Booga, in dem Café, das zu dem Club gehört wo heute gespielt wird, und ich komme nicht umhin den groupie-èsque Fan raushängen zu lassen.

Buying the tickets - meeting the Band #2

Gott, ich freu mich riesig. Scheiße freu ich mich auf heute abend. Rezension gibts später.

For Which We Are Truly Thankful

hingekritzelt am Donnerstag, dem 30. November 2006 um 00:22 Uhr

lambchop
© Dani / ElChicoDeLaLeche [flickr]

Das Problem bei Lambchop, für Außenstehende, Ungehörige sozusagen, ist, dass sich viele ihrer Songs zunächst ähnlich anhören mögen. Ruhig. Zurückhaltend. Beruhigend.

Doch es ist gar nicht auszudenken, wie diese Band aus Nashville, Tennessee auf Konzerten variieren, gar improvisieren kann. Insbesondere wenn man einen Auftritt mit solch vielen, verschiedenen Künstlern aufbietet. Und dennoch tritt beim gemeinen Zuhörer eine solche innere Ruhe, vielmehr aber noch eine innere Zufriedenheit ein, wie man sie wohl selten erleben mag.

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Kurze Rezension des Konzertjahres Zweitausendundsechs

hingekritzelt am Freitag, dem 03. November 2006 um 01:02 Uhr

Ich nehme das Konzert gestern Abend als Anlass mal ein bisschen Revue passieren zu lassen.

Under Byen

Under Byen spielten im Silverwings, auf Basis der MySpaceLive-Konzertreihe. Nun ein paar Dinge zuerst: erstens, ich mag MySpace nicht. So gar nicht. Ich finds hässlich, und es gibt auch bessere, ästhetischere Wege seine Musik vorzustellen. Nun muss man sich aber manchmal eben verschiedenen Drücken ergeben, gerade wenn man die Hälfte des normalen Ticketpreises sparen kann sobald man ein MySpace-Profil hat usw. Zweitens, obgleich die Vorband, die lustige und talentierte Jomi Massage samt Anhang gar nicht mal so schlecht war, passte sie doch nicht ganz in mein verklärtes Weltbild einer passenden Vorband für Under Byen. Das sind einfach nochmal zwei verschiedene Paar Schuhe. Drittens, das Silverwings ist ein ehemaliger Offiziersclub auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof, in dem generell Rock-, Indie- und Punk-Konzerte zu sehen sind. Und es passte einfach ziemlich gut, für beide Bands; nicht zu groß, nicht zu klein, mann hatte Platz zum Tanzen (was an diesem Abend so gut wie nicht nötig war, sei bemerkt), musste aber nicht 100m zur Toilette und/oder Bar laufen, ich schätze auf 75-85 lauschende Menschen.

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