Archiv für Mai 2007

Tatschen und Grabschen

hingekritzelt am Mittwoch, dem 30. Mai 2007 um 22:05 Uhr

Vor einiger Zeit kursierte ein Video im Netz, das die Arbeit von Jeff Han zeigte: ‘Multi-Touch Interaction Research‘ Displays.

Microsoft hat jetzt ein anscheinend vorerst vollendetes Produkt nach dem Vorbild Han’s fertig gestellt, namens ‘Surface‘. Und dazu gibts zwei feine Videos, das erste ein Promo-Video von Microsoft selber…

…und das zweite mit etwas technischem Einblick:

Last.deal

hingekritzelt am Mittwoch, dem 30. Mai 2007 um 21:40 Uhr

Die Tatsache, dass Last.fm von CBS aufgekauft wurde, stört mich erstaunlicherweise überhaupt nicht. Zumindest nicht so sehr wie bei anderen specialized-Social-Network-Übernahmen in letzter Zeit (wie z.B. den Verkauf von Photobucket an MySpace, ergo Murdoch).

Denn, CBS ist zwar ein Medienunternehmen, aber keines dass jetzt die Unbdedingtheit der Nutzerdaten (> 15 Mio Benutzer weltweit) sucht und versuchen wird ein Imperium ausbauen will, wie, sagen wir mal, Google und News Corp. es tun würden (obgleich CBS natürlich zu Viacom, dem Konglomerat, gehört).

Wie Richard Jones, einer der Köpfe von Last.fm, in der Bekanntmachung schreibt:

CBS are one of the few companies who needed no explanation of what we are doing, and we were impressed at how progressive their plans are. […] CBS understands the Last.fm vision, the importance we place on putting the listener in charge, the vibrant and vocal community, the obsession with music stats, and our determination to offer every song ever recorded.

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TV-Tipp

hingekritzelt am Mittwoch, dem 30. Mai 2007 um 00:17 Uhr

Achtung! -STOP- Fernseher anmachen -STOP- WDR -STOP- Al di Meola -STOP- bei den 27. Leverkusener Jazztagen -STOP- Sehr gut! -STOP-

Pink Martini: Hey Eugene!

hingekritzelt am Freitag, dem 25. Mai 2007 um 20:41 Uhr

Bei 3voor12 lässt sich Pink Martini’s neuestes Album, Hey Eugene!, anhören. Pink Martini dürften wenn dann die meisten vom Hôtel Costes Vol. 2-Album kennen, damals mit ihrem Song Sympathique.

Hey Eugene! hört beim ersten Hören wunderschön verquert an - ein langsamer Ritt durch ordentlich viele Stile und Sprachen.

Update: Sorry, bei 3voor12 ist det Ding leider “niet meer beschikbaar”.

Jetzt aber schnell

hingekritzelt am Freitag, dem 25. Mai 2007 um 09:58 Uhr

Amazon sollte sich mal ernsthaft Gedanken über sein Empfehlungssystem machen. Vielleicht würde eine Kooperation mit Last.fm ja Sinn machen. Oder mit Pandora. Oder mit irgendwem! Mit irgendwem, der sowas verhindert:

Amazon.de Empfehlung

Daniel’s Buch

hingekritzelt am Sonntag, dem 20. Mai 2007 um 22:03 Uhr

Erstmal: das Soundmag hat im Januar ein Interview mit The Book Of Daniel geführt. Ein Abschnitt davon hat mich extrem begeistert:

Soundmag: Auf deinem Album gibt es einige religiöse Referenzen, nicht zuletzt im Projektnamen. Würdest du dich als religiösen Menschen charakterisieren?

Daniel: Ich bin keiner von denen, die behaupten, dass das was ich tue ein Geschenk von Gott wäre. Denn ich arbeite sehr hart und diese Anstrengung belastet mich ebenso wie sie mich antreibt. Aber zweifellos bete ich oft zu Gott, jedoch eher in dem Sinn, dass er oder es etwas in mir darstellt, das so unglaublich viel größer ist als ich selbst. Gott stellt keine physische Person dar und ich setze ihn auch nicht mit der Tätigkeit des Musikmachens gleich. Gott geschieht, wenn Linda aus Sheffield, Marcus aus Bochum oder Lars aus UmeÃ¥ tief einatmen und dabei die Welt dort draußen vergessen – selbst wenn es nur für die 30 Sekunden geschieht, in denen sie Musik hören. Er ist in den Momenten, wenn jemand seine Schritte auf dem Weg zur Arbeit abbremst, um noch einen Song mehr zu hören, bevor ihn all das verschlingt, was er an diesem Tag tun muss. Diese Sekunden, diese langsamen Schritte – das ist Gott für mich.

Und nun, lasst mich kurz die Arme in die Luft werfen, um dem großartigen Sound, den Daniel Gustafsson alias ’The Book Of Daniel’ dort, auf seinem Songs For The Locust King Album, fabriziert hat. Diese Mischung aus Folk und Jazz ist einfach fantastisch, hinreißend, glänzend wunderschön! Anhören, kaufen!

Intention vs. Relevanz

hingekritzelt am Sonntag, dem 20. Mai 2007 um 01:14 Uhr

Wenn die Intention schon am Anfang fehlschlägt, bleibt nicht mehr viel bis auch die Relevanz schwindet.

Ohne Worte.

Quelle: Chip.de, Hervorhebung von mir

Drogenabhängig

hingekritzelt am Samstag, dem 19. Mai 2007 um 01:13 Uhr

Oooi, das war was für mich. Ich bin zufrieden mit dem Resultat, kann man das jetzt aber mit Stolz sagen? Die Selbst-Mahlaktion hat mir dann doch ne hohe Prozentzahl verdorben.

I am 77% Addicted to Coffee

Mingle2.com - How Addicted to Coffee Are You?

[via Nerdcore]

Weitere Updates bei Last.fm

hingekritzelt am Donnerstag, dem 17. Mai 2007 um 21:55 Uhr

Wie nicorola berichtet, hat Last.fm heute die angekündigte Sektion ‘Musikvideos’ gestartet. Momentan noch in der Beta-Phase, gibt es noch nicht wirklich viele Videos. Der Video-Player ist schön schlicht gehalten, verhält sich relativ schnell, könnte m.E. aber ein wenig größer sein. Ein extremer Pluspunkt wird aber sein, dass die Videos direkt von den Interpreten oder Labels kommen, d.h. in Sachen Copyright wird es scheinbar keine Probleme geben.

Was mich aber viel mehr interessiert ist ein anderes Update: Interpreten und Bands können nun bei Last.fm ihre eigene Musik hochladen und promoten lassen. Zwar gibt es schon andere Seiten die sowas machen, aber ich sehe bei Last.fm den Vorteil einer extrem großen potentiellen Hörerschaft, und aufgrund des guten Recommendation-Systems vielleicht auch gleich der “richtigen”, soll heißen interessierten Hörerschaft. Ich bin ernsthaft am Überlegen, (manche) meine(r) aufgenommenen Songs hochzuladen, will mir aber wirklich erstmal die AGBs durchlesen, wie stark die Rechte abgetreten werden.

Vom Alien besessen

hingekritzelt am Mittwoch, dem 16. Mai 2007 um 18:20 Uhr

Über die letzten Wochen hat sich in den USA eine Farce abgespielt, die, man möchte sagen, seinesgleichen sucht. US-Justizminister Alberto Gonzales musste sich zunächst vor dem Senat, nun vor dem Repräsentantenhaus rechtfertigen; es geht darum, dass im November letzten Jahres acht Bundesanwälte vom Justizministerium gefeuert wurden. Dies geschah, wie inzwischen herausgefunden wurde, aus politsch ambitionierten Gründen, und nicht aufgrund von ‘performance reasons’, wie offiziell angegeben. Es gab anscheinend massig eMails und Dokumente, die das belegen, die dummerweise verschwunden sind. Zu blöd. Und die Dokumente, die noch übrig sind, möchte das Justizministerium dem ermittelnden Stab dann doch lieber unter gar keinen Umständen zu Verfügung stellen.

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