Archiv für Dezember 2006

Richtiges! Oszilloskop

hingekritzelt am Sonntag, dem 17. Dezember 2006 um 17:31 Uhr

Geklaut von Gefunden bei Boback: Ich will sowas! Für mich! Für meine Wohnung! Für Parties! Da stinkt Winamp ab dagegen!

Neues Spiel, neues Glück

hingekritzelt am Dienstag, dem 12. Dezember 2006 um 20:45 Uhr

Nach einigen Tagen voller lieblichem Testen, Installieren, Löschen, Grafiken mit Schweißbrenner zurechtschnippeln, sich Aufregen und alles nochmals von Vorne machen habe ich nun, so denke ich, meinen Schweinehund überwunden und (mal wieder) ein neues Design implementiert. Sieht auf jeden Fall eleganter und aufgeräumter aus als das alte (und das hieß nicht umsonst “I feel dirty”), ist m.E. auch ein wenig schneller.

Wenn jemand Fehler findet darf er sie nicht behalten, sondern gibt sie bitte umgehend beim Pförtner ab, der diesmal von meiner Person gespielt wird.

Fremdschämen

hingekritzelt am Sonntag, dem 10. Dezember 2006 um 12:35 Uhr

Lange habe ich nach diesem Ausdruck gesucht, den man so oft unterbwusst fühlt, oft im Fernsehen, zurecht. Ausgerechnet Spiegel Online half mir.

Playlist der Woche III

hingekritzelt am Sonntag, dem 10. Dezember 2006 um 02:54 Uhr

“There was a Little Alley in San Francisco Back of the Southern Pacific Station at Third and Townsend in Redbrick of drowsy lazy afternoons…”

  • Aimee Mann - Momentum [Magnolia O.S.T., 2000]
    Den meisten wohl bekannt durch ihren Weitschläger “Save Me”, schafft Ms. Mann es mit Momentum gleichzeitig melancholischen wie tanzbar glücklichen Song zu erschaffen. Das Interlude-Solo klingt übrigens, so finde ich, ein wenig viel nach Queen in guten Zeiten.

Oh, for the sake of momentum,
I’ve allowed my fears to get larger than life
And it’s brought me to my current agendum
Whereupon I deny fulfillment has yet to arrive

  • Frank Black - If Your Poison Gets You [Fast Man/Raider Man, 2006]
    Frank Black a.k.a. Black Francis aka. Charles Michael Kittridge Thompson IV a.k.a. Lead-Sänger der Pixies beweist als Solokünstler immer wieder die 180°-Wende von den Pixies, und hier beweist er sich einmal mehr als der König der 1-6-4-5-Akordfolgen, die bei ihm aber alles andere als deplatziert klingen. Dieses Lied selber könnte man sogar einem eventuellen neuen Album Jack Johnsons zuordnen, wüsste es man nicht ernsthaft besser.
  • Red House Painters - All Mixed Up [Songs for a Blue Guitar; 1996]
    Ha! Ich hab’s endlich mal geschafft etwas über Mark Kozelek zu schreiben. Spärlich, sehr, aber ein Anfang.
  • Azure Ray - Rest Your Eyes [Burn And Shiver, 2002]
    Homer? Odyssee? Sirenengesang? Ja. Oder auch: das göttliche, längst vergessene Pferde-Musik-Flash. Kommt mir beides in den Sinn.
  • Giora Feidman - Vehaeir Eineinu [Viva el Klezmer, 1991]
  • Jazzattack - Pornospecht [Hausgemacht, 2004]
    Dieser Eintrag ist halb Werbung für Jazzattack, halb Liebeserklärung an wirklich fabelhaft tollen Jazz. Pornospecht bringt wieder einmal diese halbe Sekunde Ekstase, im Saxophon-Solo, wo es nach einem dreifach g#-a-h schnell auf’s e hoch, und gleich aber wieder auf’s c# zurückfällt. Ja, ehrlich, Gänsehaut.
    Im Übrigen findet sich Jazzattack im nächsten wieder zu Konzerten ein. Also, Obacht sei geboten!
  • Midlake - Head Home [The Trials of Van Occupanther, 2006]
    Es ist immernoch, wie damals beschrieben, hinreißend was Midlake auf dieser Platte abgeliefert haben. Und Head Home ist einer dieser Songs, der einen nicht mehr loslässt, einmal gehört.
  • Ell Fitzgerald - Blues Skies
    Ich hatte dieses altbekannte Stück der Jazz-/Swing-Geschichte, im Original von Irving Berlin, schon länger nicht mehr gehört. Doch neulich sah ich mir “Star Trek: Nemesis” an. In einer der Anfangsszenen singt (der Android) Data es auf solch eine Weise, die selbst Dean Martin und Konsorten in den Schatten stellen würde. In dieser Version jedoch beweist die ehrwürdige Lady Ella einmal mehr, welch enormes Volumen sie hat, und dass ihre Variationsfähigkeit Blasinstrumenten gleichkommt.

Horses of Steel

hingekritzelt am Mittwoch, dem 06. Dezember 2006 um 00:13 Uhr

Manchmal denkt man bei obskuren Ideen, “Verdammt, warum hat sich das nicht mal durchgesetzt?” Das Horse of Steel ist sowas (das könnte ich jetzt auf dem Bild sein!). Überhaupt ist die Seite sehr zu empfehlen, relativ alte wissenschaftliche Artikel werden gezeigt. Manch lustige Erfindungen, manch interessante Einblicke.

In other news: ist ja bald Weihnachten!


[via]

Zielgruppenmarketingdingsbumsverkauf

hingekritzelt am Montag, dem 04. Dezember 2006 um 23:15 Uhr

Ich wusste gar nicht dass Lidl solch eine Zielgruppe hat. Ich wusste gar nicht dass Lidl überhaupt Zielgruppen hat. Und überhaupt, was für Deko meinen die? Heino? Oder die Brille? … “Dieser Artikel kann […] bereits am ersten Angebotstag ausverkauft sein.” Die meinen das wirklich ernst…

Heino bei Lidl
Achtung, Bild ist 1MB groß!

Wahre Schönheit kommt von innen. Oder so…

hingekritzelt am Sonntag, dem 03. Dezember 2006 um 20:59 Uhr

Dass Frankfurt/Oder nicht die super-schönste aller Städte ist, ist hinlänglich bekannt. Aber ab und zu, mit mehr oder minder Glück, findet man etwas verführerisch anziehendes:

Frankfurt Oder Ruine

Es wird aber auch Zeit

hingekritzelt am Samstag, dem 02. Dezember 2006 um 12:29 Uhr

Ezio 5
© Rachel Rose / r_rose [flickr]

Ääähm ja. Also ich bin nicht ganz sicher was ich sagen soll. Ich bin einfach glücklich. Allzu objektiv konnte ich die ganze Chose eh nie angehen. Aber das, was ich gestern abend gesehen habe und erleben durfte ist einfach schier unbeschreiblich, und jeder Versuch, einer Beschreibung nachzukommen, wäre wohl eine Beleidigung, und Beleidigungen haben es so an sich dass sie bei den Betroffenen zumeist Betroffenheit auslösen, und das ist nicht gut. Aber jetzt ist’s auch egal.

Zunächst habe ich eh mit mir selbst gerungen, ob ich denn nun hingänge oder nicht, die Tickets kosteten schließlich keinen Pappenstiel, dazu kam eine nicht mindere Erkältung, die Zeichen standen schlecht. Doch man sollte tun was man tun muss, gänge ich nicht hin hätte ich es mir nie verziehen.

» Den dreckigen Rest lesen …

Es wird aber auch Zeit - Prolog

hingekritzelt am Freitag, dem 01. Dezember 2006 um 18:46 Uhr

Die Liste der “Bands die ich unbedingt live gesehen haben will” hat sich in diesem Jahr stark verringert. Calexico (obgleich ich sie schonmal gesehen hatte), Iron & Wine und zuletzt Lambchop, konnte ich gnadenlos streichen, aber natürlich nicht vor zukünftigen Besuchen verwerfen. Und heute ist nun endlich, endlich eine Band dran, die mich, meinen Musikgeschmack und mein Musikmachen in den letzten anderthalb Jahren beinflusst hat wie keine andere: Ezio. Vorhin war ich Tickets holen, leicht teurer als gedacht, wasmir in diesem Moment aber gänzlich egal war. Und dann sitzt die Band, vornehmlich Ezio & Booga, in dem Café, das zu dem Club gehört wo heute gespielt wird, und ich komme nicht umhin den groupie-èsque Fan raushängen zu lassen.

Buying the tickets - meeting the Band #2

Gott, ich freu mich riesig. Scheiße freu ich mich auf heute abend. Rezension gibts später.

Mercedes-Dance

hingekritzelt am Freitag, dem 01. Dezember 2006 um 17:00 Uhr

Zugegeben, der Titel ist geklaut. Bei Jan Delay. Da’s ja aber auch um ihn hier geht, ist die Tragik wohl eher gering einzuschätzen. Ich habe nur wenig Erfahrung mit Mr. Delay bzw. den Beginnern gesammelt, ist nämlich eher nicht so meine Schiene. Deswegen keine Vergleiche mit früher, deshalb keine Vergleiche mit anderen Bands, deshalb kurz und knapp.

Jan Delay’s neuestes Solo-Album, Mercedes-Dance, ist gut geworden, ein schönes Funkalbum, und dieser nasalen, penetranten Stimme kann man sich eh nicht entziehen. Und wenn’s dann auch noch einen Extra-Bonus-Hidden-Special-Super-Extra-Track mit Udo ‘Mr. Sunglasses’ Lindenberg gibt, kann man gar nichts mehr aussetzen. Besonders sticht aber der geile Track “Klar” heraus.