Archiv für November 2006

For Which We Are Truly Thankful

hingekritzelt am Donnerstag, dem 30. November 2006 um 00:22 Uhr

lambchop
© Dani / ElChicoDeLaLeche [flickr]

Das Problem bei Lambchop, für Außenstehende, Ungehörige sozusagen, ist, dass sich viele ihrer Songs zunächst ähnlich anhören mögen. Ruhig. Zurückhaltend. Beruhigend.

Doch es ist gar nicht auszudenken, wie diese Band aus Nashville, Tennessee auf Konzerten variieren, gar improvisieren kann. Insbesondere wenn man einen Auftritt mit solch vielen, verschiedenen Künstlern aufbietet. Und dennoch tritt beim gemeinen Zuhörer eine solche innere Ruhe, vielmehr aber noch eine innere Zufriedenheit ein, wie man sie wohl selten erleben mag.

» Den dreckigen Rest lesen …

Das ist neu. Und das ist gut.

hingekritzelt am Mittwoch, dem 29. November 2006 um 22:26 Uhr

Das hätt ich eher nicht erwartet. Hab ich einfach nicht die Augen aufgemacht, oder sind die Dinger wirklich neu? Spärliche Auswahl an Tabak (Drum, Van Nelle — beides nicht die Krönung meiner Wahl), ein paar Papes und ein überteuertes Feuerzeug sind zu kriegen.

Zigarettenautomat / Tabakautomat

Exzessiver Kurztrip

hingekritzelt am Mittwoch, dem 29. November 2006 um 22:05 Uhr

Habe mir einen Fünf-Tage-Trip gegönnt, Fribourg in der Schweiz und Spanien standen auf der Liste. Auch ein Verlust von 10 Schweizer Franken bei einem Pokerabend, angetrieben von einem herzhaften jungen Mann der sich selbst Adonis taufte konnte meiner Zufriedenheit nichts abtun. Adonis. Hehe!

Höhepunkt war wohl sicherlich aber das Lambchop-Konzert, das ich zusammen mit Freddy im Fri-Son in Fribourg besuchte.

Ein paar Leckerlis:

Fribourg Freddy #2

Fribourg Gasse

Fribourg Freddy #4

Palafrugell Sarah

Palafrugell New&Old

Palafrugell abandoned house

Barcelona Airport Trashbins

Mehr davon gibt’s hier.

Was mich ein bisschen gestört, nein vielmehr -extrem- erschrocken hat: ich habe mich auf der Reise ein wenig erkältet. Das alleine wäre nun noch keine Meldung wert. Aber gestern, auf dem Rückflug, erlebte ich bis dato schier unbekannte Probleme mit dem Druck, dementsprechend den Ohren. Nicht mal dass es so wahnsinnig weh tat, nein viel mehr dass ich danach nicht mehr sprechen konnte, beziehungsweise nur in minimalster Lautstärke. Das wurde mir aber erst bewusst nachdem Leute auf mein (für mein Empfinden) Schreien gar nicht reagierten. Angst war im Spiel. Gar Ironie: neulich unterhielt ich mich noch mit Freddy auf welchen der Sinne ich denn am ehesten, oder zuerst verzichten könnte. Ich antwortete “Sprechen”.

Gesunde Ernährung

hingekritzelt am Mittwoch, dem 22. November 2006 um 15:38 Uhr

Abgelaufenes Apfelmuß gegessen. Gar nicht gut. War aber lecker.

Amuk

hingekritzelt am Dienstag, dem 21. November 2006 um 09:07 Uhr

Ich muss ehrlich zugeben, eigentlich interessiert mich das Thema nicht sonderlich. Einfach kein Interesse da. Nun hat René das aber ziemlich gut erklärt und bilanziert. Insofern: go get it, Tiger!

Hush, little baby!

hingekritzelt am Sonntag, dem 19. November 2006 um 13:07 Uhr

Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass Günther Jauch eine politisch kultivierte Talk-Sendung auf einem Premium-Sendeplatz - direkt nach dem all-sonntaglichen Tatort - herbeizaubern kann (ich glaube allerdings auch nicht dass man Christiansen’s Sandkasten-Themenabende als politisch kultiviert bezeichnen kann; es waren/sind vielmehr Schulhof-Streitgespräche mit allzu austauschbaren Elefantengästen, wo am Ende immer ein “We agree to disagree” steht), frage ich mich warum einer Figur wie Jauch solche wahnsinnigen Freiheiten eingeräumt werden. Warum darf jemand wie Jauch weiterhin Werbung im größten aller Stile machen, wenn jemand wie Kerner für seine Blubberwasser- und Airline-Bekenntnisse von der ARD wie von der Öffentlichkeit sowas von zurecht gestaucht wird? Das riecht nach Heuchlerei. Ja, das riecht nach Verzweiflung. Seitens der ARD.

Van Occupanther

hingekritzelt am Mittwoch, dem 15. November 2006 um 21:47 Uhr

Van Occupanther. Van Occupanther. Van Occupanther. Was ist denn das für ein Name? Hm, besser mal ich fang am Anfang an:

Wow. Just wow. Ich war lange, wirklich lange nicht mehr so sehr von einem gesamten Album so begeistert wie von Midlake’s zweiten Release “The Trials of Van Occupanther“. Wow! Zuerst band mich die musikalische Nähe Midlakes zu Sun Kil Moon, den Red House Painters, dementsprechend Mark Kozelek (und das will was heißen!) und den Flaming Lips. Aber dann, nach etwa einer Woche - und das ist für mich Rekordzeit - merkte ich dass Midlake, bestehend aus fünf Texanern, etwas ganz eigenes sind, etwas ganz eigenes kreiert haben. Das Album klingt so komplett wie schon lange keines mehr, nicht mehr seit Sun Kil Moon’s “Ghosts Of The Great Highway“, nicht mehr seit Death Cab for Cutie’s “Transatlanticism“, nicht mehr seit “Set Yourself On Fire” von den Stars, ja sogar nicht mehr seit Kettcar’s “Du und wieviele von deinen Freunden” (auch wenn die beiden letzteren jetzt nicht so in die Genre-Liste rein passen).

» Den dreckigen Rest lesen …

Unmöglichkeiten

hingekritzelt am Mittwoch, dem 15. November 2006 um 21:07 Uhr

Ich weiß nicht genau was Herbie Hancock, seinerseits als begnadeter Jazzpianist bekannt, sich bei dem Albumtitel gedacht hat, aber sein 2005er Album Possibilities zeigt wirklich alle Facetten von Möglich- und Unmöglichkeiten auf. Hancock hat zahlreiche namhafte Interpreten auf diese Kompilation eingeladen, darunter Santana, Paul Simon und Sting. Solche Generationstreffen kamen in letzter Zeit öfters auf, zuletzt bei Ray Charles’ Genius Loves Company, das Teil der Ray-Charles-Hype-Welle war.

» Den dreckigen Rest lesen …

Coup Liberté

hingekritzelt am Freitag, dem 10. November 2006 um 21:29 Uhr

Habe mal wieder zwei neue Bands aufgetan. Neu für mich zumindest. Zum einen sehe ich da die fantastische Band Yeti, die die Babyshambles wohl so einfach in den Schlaf schaukeln könnte. Wo da der Zusammenhang besteht? Beide Bands resultierten aus der Auflösung der nicht minder begabten Libertines um Sänger Pete Doherty und Bassist John Hassall. Während Pity-Pete [frei verfügbare Bild-Schlagzeile hier einfügen] sich also den Babyshambles zugetan (und meines Wissens inzwischen auch wieder abgetan) hat, gründete Hassal eben Yeti. Müsste ich vergleichen, würde ich Yeti einen mehr als gesunden Mix aus Beatles, Bob Dylan, Libertines und, ja, auch ein wenig Monty Python (s.u.). Gefunden habe ich die Band übrigens durch die Seite einer italienischen Mode-Firma. Da soll mann noch sagen Merchandising und PR ist unnützes Teufelszeug.

» Den dreckigen Rest lesen …

Kurze Rezension des Konzertjahres Zweitausendundsechs

hingekritzelt am Freitag, dem 03. November 2006 um 01:02 Uhr

Ich nehme das Konzert gestern Abend als Anlass mal ein bisschen Revue passieren zu lassen.

Under Byen

Under Byen spielten im Silverwings, auf Basis der MySpaceLive-Konzertreihe. Nun ein paar Dinge zuerst: erstens, ich mag MySpace nicht. So gar nicht. Ich finds hässlich, und es gibt auch bessere, ästhetischere Wege seine Musik vorzustellen. Nun muss man sich aber manchmal eben verschiedenen Drücken ergeben, gerade wenn man die Hälfte des normalen Ticketpreises sparen kann sobald man ein MySpace-Profil hat usw. Zweitens, obgleich die Vorband, die lustige und talentierte Jomi Massage samt Anhang gar nicht mal so schlecht war, passte sie doch nicht ganz in mein verklärtes Weltbild einer passenden Vorband für Under Byen. Das sind einfach nochmal zwei verschiedene Paar Schuhe. Drittens, das Silverwings ist ein ehemaliger Offiziersclub auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof, in dem generell Rock-, Indie- und Punk-Konzerte zu sehen sind. Und es passte einfach ziemlich gut, für beide Bands; nicht zu groß, nicht zu klein, mann hatte Platz zum Tanzen (was an diesem Abend so gut wie nicht nötig war, sei bemerkt), musste aber nicht 100m zur Toilette und/oder Bar laufen, ich schätze auf 75-85 lauschende Menschen.

» Den dreckigen Rest lesen …