Obadiah Parker


Mir ist eine Band zu Ohren gekommen, vielmehr eine Stimme, die mich nicht mehr so richtig loslässt: die von Mat Weddle, Sänger und Gitarrist der hierzulande seher unbekannten Folk-/Funk-Band Obadiah Parker aus Scottsdale, Arizona (mal so ganz nebenbei, Arizona hat schon so einiges Gutes hervorgebracht; für mich am relevantesten eine meiner absoluten Lieblingsbands, Calexico).

Also gut, jedenfalls bin ich auf ein Video gestoßen, eine Akustik-Version von OutKast’s “Hey Ya”, das anscheinend ohne mein Wissen schon seine langen Runden im Internet zieht. Ohne mein Wissen, aber ab nun nicht mehr ohne mein Zutun.

Obadiah Parker hat nach meinem Verständnis momentan nur eine 4-Track-LP draußen, wie so oft und so hinreißend self-titled, was u.a. awohl auch darauf zurückzuführen ist, dass besagte Band zur Zeit bei keinem Record Label unter Vertrag zu stehen scheint. Alle vier Tracks sind auf MySpace zu finden und zu hören.

Etwas ist mir aufgefallen, was meiner Affinität zu Obadiah Parker nicht abgetan haben könnte: die verdammte Ähnlichkeit mit Iron and Wine, eine weitere jener Gruppen, die meine imaginäre, gar unnötige Liste der Top-Bands weit mit oben anführt. Nicht nur die visuelle Gleichebenigkeit Mat Weddle’s mit Sam Beam, Iron and Wine’s Sänger/Gitarristen (zugegeben, Beam wird dann doch die Möglichkeit haben, “meiner ist länger” sagen zu können. Bartmäßig). Nein, auch musikalisch fahren die beiden nicht sooo unterschiedliche Wege. Auch haben beide eine junge Dame mit an Bord, die die Angenehmheit der Stimme der Band nochmals multipliziert.

Also, ich darf gespannt sein was aus Obadiah Parker wird. Um meinetwillen hoffe ich, sie finden ein Label. Denn ich will ein Album von ihnen sehen, bzw. vielmehr hören. Mir springen da ganz dicke Saddle Creek (Bright Eyes, Azure Ray u.a.), Southern Records (William Elliot Whitmore u.a.) oder eben Iron and Wine’s Sup Pop (The Shins, Red House Painters, Death Cab For Cutie) ins Gedächtnis.

P.S. vor einem halben, dreiviertel Jahr hab ich mal eine kurze, extrem subjektive Rezension, bzw. viel mehr Empfehlung zu der Kollaboration Calexico’s mit Iron and Wine (In The Reins [LP]) geschrieben. Keine Ahnung wo die abgeblieben ist.

P.P.S. über oben genannte Red House Painters (und dementsprechend auch Sun Kil Moon) und Shins sollte ich wohl auch bald mal etwas schreiben. Das liegt auf der Seele, das muss raus. Schnell.







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