Archiv für Oktober 2006

Playlist der Woche II

hingekritzelt am Montag, dem 30. Oktober 2006 um 21:26 Uhr

  • Azure Ray: “Rise” [Azure Ray, 2000]
  • Regina Spektor: “Samson” [Begin To Hope, 2006]
    Immernoch / wieder einmal drin. Und das verdankt man ganz allein ihrer Wahnsinns-Stimme.
  • Razorlight: “America” [Razorlight, 2006]
    Ja, es hat etwas hymnisches. Was soll’s, klingt geil. Das haben hymnenhafte Lieder halt so an sich. Und dieser Song hat wieder so ein “Easy-Aufbau-dann-aber-holla-die-Waldfeh-Abgeh”-Schema wie ich sie so liebe (meistens zumindest). Eignet sich übrigens prima zum Autofahren.
  • Leo Kottke: “Everybody Lies” [My Father’s Face, 1989]
    Meines Erachtens einer der größten Akustik-Gitarristen der letzten 30 Jahre. Und “Everybody Lies” gehört definitiv, de facto, zu meinen absoluten Top-Mega-Ultra-Lieblingsliedern.
  • Bonjour Madame: “Lenzburg Wartet” [2006]
    Zugegeben, ich kenne die Band erst ein paar Stunden. Auch das Genre: Chanson-Punk. Aber dieses Clash-Cover hat’s in sich. So wie man (oder zumindest ich) sich Chanson-Punk vorstellt: eine (herz)zerreissende Stimme, gar ein Duett manchmal (oder Duell, wie Bonjour Madame es nennen würde), und gegenläufige, etwas härtere/pochende Begleitung.
  • Paco de Lucía: “Entre Dos Aguas” [Entre Dos Aguas, 1973]
    Sollte jetzt jemand denken, “Ey, ditt hab ick doch schonmal ürgndwo jehört, wa?!”, könnte ich jetzt auf die Café Del Mar-Reihe verweisen. Könnte ich. Mach ich aber nicht. Vielmehr beliebe ich zu sagen dass Paco de Lucía wohl einer der konkretesten, größten, profiliertesten, eigenwilligsten, summasummarum besten Klassik-Gitarristen diesseits der Milchstraße ist.
  • Pearl Jam: “Wishlist” [Live at the Garden (DVD), 2003]
    “Wishlist” könnte einer dieser Songs sein, die ich nur wegen einem kleinen Moment, wegen einer kleinen Note, wegen einer kleinen Tonation hören will. Das wäre bei dieser Live-Version die Stelle nach dem ersten Interlude-Solo, bei ca. 2:20 min, wo die Lyrics “I wish I was an alien at home behind the sun” lauten, wo Eddie Vedder aus der bisherigen Monotonie der Strophen-Melodie einmal kurz auszubrechen scheint.
    Wishlist könnte einer dieser Songs sein. Dass “Wishlist” aber als Ganzes, als Paket verpackt immer noch mehr als gut klingt, dass die Harmonie den ganzen Song über stimmt, das mach “Wishlist” für mich ganz einfach zu einem außergewöhnlich gutem Song.

Håkan Nesser

hingekritzelt am Montag, dem 30. Oktober 2006 um 01:57 Uhr

Ein nettes kleines Hörbuch ist mir zu Ohren gekommen, eine kompilation von vier Kurzgeschichten skandinavischer Kriminal-Autoren: Eiskalter Mord - Krimigeschichten aus Skandinavien. Mit dabei sind Henning Mankell (für seine Wallander-Reihe bekannt), Arne Dahl, Ã…ke Edwardson und HÃ¥kan Nesser.

Eben letzteren, HÃ¥kan Nesser, hörte ich zum ersten Mal, und fand sofort Gefallen daran. Leicht sarkastisch, komisch, zynisch, kritisch, ja selbst ein kleiner Hauch von Douglas Adams ummantelte mein Hörvergnügen seiner Shortstory “Regnerischer Vormittag.” Besonders ein Dialog blieb bei mir hängen; ein Mann findet in seinem Vorgarten, im strömenden Regen, einen Obdachlosen auf dem Rasen liegend:

Mann: “Warum haben sie sich hier hingelegt?”
Obdachloser: “Ich habe nichts gefunden wo ich mich hätte unterstellen können.”
Mann: “Ach!”
Obdachloser: “Sie glauben sicher dass ich vollkommen durchnässt bin. Aber unten bin ich tatsächlich noch ganz trocken. Der menschliche Körper lässt keine Feuchtigkeit durch. Und der Flecken, auf dem ich hier liege, ist der trockenste in der ganzen Stadt.”
Mann: “Haben sie da gelegen seit der Regen angefangen hat?”
Obdachloser: “Natürlich. Es hat selbstverständlich keinen Sinn zu warten bis alles klitschnass ist…”

Border Film Project

hingekritzelt am Sonntag, dem 29. Oktober 2006 um 22:39 Uhr

Ich bin durch jetzt.de auf eine interessante Seite gestoßen: Border Film Project. Drei Amerikaner haben 500 Einwegkameras an lateinamerikanische Immigranten auf dem weg über die mexikanische Grenze in die USA verteilt. Die sollten (und haben) Fotos, im Endeffekt eine Fotostory über die meines Erachtens immer qualvolle Zurücklegung der Strecke machen. 100 weitere Kameras wurden an sog. Minutemen verteilt. Diese sind Gruppierungen von amerikanischen Zivilisten, die selber dafür sorgen wollen, die Grenzen “sauber” zu halten, auf gut deutsch: illegalen Immigranten den Weg zurück weisen.

Der Artikel bei jetzt.de beinhaltet weitere Details, die Border Film Project Seite sowieso. Viele Fotos, sowohl von der einen wie auch der anderen Partei, sind ins Netz gestellt.

Meines Erachtens eine interessante, ja sogar recht effektive Möglichkeit, auf die Probleme der illegalen Immigranten und die Probleme der illegalen Einwanderung generell aufmerksam zu machen. Die direkteste und persönlichste auf jeden Fall.

Den Blog auch mal als Tagebuch benutzen

hingekritzelt am Donnerstag, dem 26. Oktober 2006 um 23:48 Uhr

Dicket Ding. Ganz großes Tennis.

Partyburn

hingekritzelt am Dienstag, dem 24. Oktober 2006 um 13:35 Uhr

Kurze Veranschaulichung meines Paderborn-Aufenthalts (vor zwei Wochen und nochmal vergangenes Wochenende, mit einem Schuss España dazwischen).

» Den dreckigen Rest lesen …

Häschentanz mit Arschabfrieren

hingekritzelt am Dienstag, dem 24. Oktober 2006 um 13:06 Uhr

Mir ist kalt. Das kommt nicht oft vor, aber ab und an eben doch. Und das liegt nicht zuletzt daran dass ich inzwischen wieder aus Spanien eingetrudelt bin. Das liegt auch daran, dass ich meine Heizung nicht entlüften kann, da ich entsprechendes Werkzeug einfach nicht mehr finde. Scheiße.

Wie dem auch sei, Spanien war toll, übermäßig toll. Punkt.

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Genug dergleichen? Na gut.

Ach ja, die Tatsache, 130 Euro für ‘Stehen im Parkverbot’ (inkl. Abschleppen, Polizei suchen, 45 Minuten im Regen zum Abschleppdienst laufen) in Figueres extra zu blechen hatte ich natürlich nicht eingeplant. Egal, Dalí-Museum war trotzdem sehr ansehnlich.

Fahrin Urlaub

hingekritzelt am Samstag, dem 07. Oktober 2006 um 19:24 Uhr

Ich darf mich dann jetzt mal verabschieden, ich werde morgen für gut anderthalb Wochen meine Schwester besuchen, nämlich hier:

Arcades

und natürlich hier:

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aber nicht ohne vorher ‘nen kleinen Abstecher bei dem Deppen:

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und dem Vollidioten:

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zu machen. Schüss.

Das Wort zum Samstag

hingekritzelt am Samstag, dem 07. Oktober 2006 um 14:22 Uhr

Sozialporno. Von Matthias Richel. Lesen! Sofort! Oder vorlesen lassen.

Da gab’s mal so nen Film

hingekritzelt am Samstag, dem 07. Oktober 2006 um 11:40 Uhr

oder vielleicht war’s auch ‘ne Serie, ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls hatte der Typ im Endeffekt ‘ne Leiche und/oder Heroin im Kofferraum, nachdem er ein fremdes Auto von der West- an die Ostküste gefahren hat.

Warum verpass ich immer die besten Anzeigen? Heute morgen im Exberliner gefunden:

Anzeige im Exberliner

Na endlich, ihr Säcke!

hingekritzelt am Donnerstag, dem 05. Oktober 2006 um 15:37 Uhr

Was erblicken da meine müden Augen? Bei Lidl gibt’s wieder grüne Pasta Pesto. Endlich! Das heißt ich muss nicht extra die 100m, die Aldi weiter nördlich liegt, fahren. Vielleicht hat es ja damals, als ich mich lauthals beschwert hatte, doch etwas gebracht.