Vampire Cop Ricky
This entry was posted on Friday, November 23rd, 2007 at 11:46pm

This entry was posted on Monday, October 29th, 2007 at 12:04pm
Evelyn Hamann, †29.10.2007
Wohl der erste Tot seit Jahren der mich ein wenig berührt.
This entry was posted on Friday, October 19th, 2007 at 7:21pm
…zerstört, verbrannt, entweit, entfernt, ausgeräuchert, keine Städte, keine Infrastruktur. Klingt schrecklich? So jedenfalls stellt sich Google Zypern vor:

© Google / Screenshot: Flasunco.de
This entry was posted on Sunday, October 14th, 2007 at 12:22pm
Es ist schon komisch. Ich mag die NZZ. Ich denke sie verdient ihr Renommée, ich denke sie ist wohl mit die neutralste Zeitung und Nachrichtenquelle die man im deutschsprachigen Raum finden kann. Und es macht wie immer bei nicht-deutschen Zeitungen Spaß und Lust, die prekären Lagen in Deutschland mit anderen Augen zu sehen.
Aber, es wäre naiv zu glauben, es sei in der Schweiz, bei der NZZ, anders als irgenwo sonst. Es sind solche Funde die mir immer wieder ins Gehirn fretzen, ins Gedächtnis rufen und in die Ohren schreien, dass eine Nachrichtenquelle, renommiert oder nicht, beliebt oder nicht, deutsch oder nicht, ein solcher Teil der vierten Gewalt wird nie gänzlich neutral sein. Es ist immer ein kleiner Anteil an sogenannter ‘Information’ vorhanden, der vielmehr ‘Direktion’ ist.
In dem Artikel taucht der Name “Natalie Rickli” vier mal auf. Das ist okay für einen Artikel, der weibliche Politik beschreibt. Doch wenn bei solch einem Artikel direkt rechts nebendran eine Anzeige für besagte Frau Rickli für die Wahl in den schweizer Nationalrat auftaucht, ja nun, ich finde das, nett ausgedrückt, komisch. Ja, die Werbung ist gänzlich klar als “Anzeige” deklariert, keine Frage. Und ja, ich fand weder im deutschen noch im schweizer Pressekodex des jeweiligen Presserats ein Reglement, dass in diesem Falle über die klare Trennung hinausgeht. Und nein, ich behaupte bei weitem nicht, dass der Artikel gefärbt ist, dass ‘NZZ Online’ einseitig berichten würde, im Gegenteil. Nein, es ist vielmehr die reine Wirkung der Verbundenheit, die Niederschmetterung der wie oben beschrieben naiven Erwartung. Es schreckt ab, mich zumindest. Niemals wird ein einziges Blatt neutral sein. Nirgenwo wie überall. Zu theatralisch, zu pathetisch? Vielleicht. Aber wahr.
This entry was posted on Monday, October 08th, 2007 at 12:04pm
HomeTracked hat mal eine interessante Analyse gemacht, und zwar in Bezug auf Dynamik und Arrangement; und zwar von verschieden Songs der Gruppe Link Park.Dabei ist folgendes herausgekommen:
- Quiet intro: Each song has a relatively quiet two-measure intro.
- The instrumental kicker: The full band come in together on the down-beat, and play two or four high energy measures, usually instrumental.
- Quiet verse: The song eases off for a verse or two, heightening the dynamic contrast between the song’s sections.
- Heavy chorus: Usually the same chords established in the kicker, with Chester screaming over top for added emotion.
Das ganze wird aber noch viel ansehnlicher auf der Seite per Grafik und Dynamik-Level dargestellt.

© HomeTracked
Nun liegt es sicher nicht an mir zu sagen, “war doch klar, ist doch eh alles der selbe Shit.” Ich denke so gut wie jeder Musiker hat sich insgeheim ein Schema für seine Songs ausgearbeitet, dass er immer wieder, vielleicht unterbewusst, in verschiedensten Variationen, in einige seiner Songs einarbeitet. Und vielleicht ist es auch genau das, was sogenannte “Fans” hervorruft: unterbewusst weiß und fühlt man, dass die nächste Platte zwar anders, aber immer noch auf den selben Schemen und Themen aufgebaut sein wird.
Doch das Linkin Park-Beispiel zeigt auf drastische Weise, dass man hier nicht nur von “ähnlichen Schemata”, sondern vielleicht eher von “fast schon identischen Songs” zu sprechen. Wichtig dabei ist natürlich beide Seiten der Medaille zu sehen. Zum einen sieht das ganze natürlich erschreckend aus, ein Lied scheint dem anderen zu gleichen. Gleichzeitig weist der Autor aber auch darauf hin, dass dies im Sinne der Arbeit der Produzenten als ‘erfolgreich’ markiert werden könnte.
On one hand, the band and their producers deserve kudos for finding and exploiting a successful formula. They’re in the entertainment business, after all, and appealing to fans is any entertainer’s number one job.
[via Last.fm]
This entry was posted on Tuesday, September 25th, 2007 at 1:12am
Okay, ab sofort dürft ich mich Weib taufen.

Die Spinnen-Angst, die wohl letzte Bastion der Anti-Emanzipation der Frauen, ist in desen Minuten auf mich übergegangen. So ne fette Uschi! Und ja, I fuckin’ shit my pants!
This entry was posted on Monday, September 24th, 2007 at 11:25am

Drei Monate nachdem schon kurzzeitig eine Preview zu sehen war, lief gestern nun die Season-Premiere der 6. Staffel von Family Guy an. Vierzig Minuten pure Muskelzerrung im Gesicht, Baby!
Die Folge ist mit “Blue Harvest” betitelt und beschreibt die Star Wars-Saga wie folgt:
Episode IV
A NEW HOPEIt is a time of civil war, and renegade paragraphs floating through space.
There’s cool space battles, and the bad guy is the good guy’s dad, but you don’t find that out ’til the next episode.
And the hot chick is really the sister of the good guy, but they don’t know it, and they kiss. Which is kind of messed up. I mean, what if they had done it instead of just kissed?
Angelina Jolie kissed her brother once. Yeah, she did. You know it, I know it, and her dad knows it. That’s why they hardly ever talk anymore. You can run away to Africa, but you can’t run away from the truth.
Oh, by the way, here’s a tip for you: when this is over, go out and rent the movie “Gia.” She’s way naked in it and makes out with another chick and everything. It’s awesome. I stumbled across it late night on HBO after I had just got back from hockey, and I almost fainted, But I digest…
Princess Leia was coming back from buying space groceries when this happened…
Ich finde man kann es als quasi den zweiten Teil der Verarsche Hommage verstehen, denn wieder sind (natürlich) Seth Seth MacFarlane und Seth Green dabei. Der erste? Siehe obiger Link.
This entry was posted on Thursday, September 20th, 2007 at 5:48pm
Ja und? Ich hab nunmal Spaß an der Sache. Live with it.
Ab heute gibts bestimmte Artikel als Teile von Artikel-Serien. Sieht fein aus, sieht professioneller aus, und obendrauf fühl ich mich gleich mal wichtiger. Hilfreich dabei sind zwei Plugins, Category Icons und Organize Series. So konnt ich mal wieder ein bisschen Photoshop-Schnippelei machen.
Und hier noch ein wenig Copyright-Info, da ich die nicht irgendwo anders unterbringen konnte:
Einhunderteinundreißig-Hintergrundbild
Just Politics-Hintergrundbild
Playlists, Baby!-Hintergrundbild
This entry was posted on Wednesday, September 19th, 2007 at 12:32pm
Zuerst hab ich natürlich geschmunzelt, dann mich gewundert, und nun mich wieder eingekriegt. In beliebiger Reihenfolge. Dachte ich doch, flickr sei gekapert worden:

Aber natürlich ist es wie immer etwas ordinäres: Heute ist der International Talk Like A Pirate-Day. Yay! Und ayy!
So, das war’s dann auch schon, schönen Tach noch, schüss!
This entry was posted on Tuesday, September 18th, 2007 at 12:18am
Was nach Shakespeare klingen möchte ist vielmehr ein Hilferuf. Es ist eine Verzweiflungstat, ein nach Luft ringendes Etwas, ein Augenzwinkern mit der Hoffnung nach einem glanzvollen Stern der Erlösung, ein Zaunpfahlwink, geradezu ein wollknäuel großes Wollknäuel.
Ich sah gerade Spiderman den Dritten. So. Dazu gibts nicht so viel zu sagen, er entspricht insofern jeglicher Physik als dass er, als Bestandteil einer legendären Trilogie, die Newton’sche Standard-Fallkurve perfekt entlangrutscht, nämlich nach unten, ganz im Sinne von “Wenn man denkt es geht nicht mehr, weht irgendwo ‘ne US-Flagge in der Abendsonne” … oder so. Aber das ist egal, der Film ist einfach egal, und es ist egal ob er gut oder schlecht, mittelmäßig oder Durchschnitt ist. Und es wär mir noch egaler, hätte Sony Pictures, wie es meines Erachtens letztens dann doch wohl üblich ist, irgendeinen US-Serienstar in die Hauptrollen-Wurst gepresst um ihn profilaktisch zu profilieren. Aber nein, es muss ja Tobey Vincent Maguire sein. Und das ist das Schlimme daran. Ich sah Maguire das erste Mal in the The Cider House Rules (”Gottes Werk und Teufels Beitrag”), dann in Fear And Loathing In Las Vegas. Kein schlechter Schnitt also; der Junge gefiel mir.
In diesem Naturgewalten-Film aber, wo Spinnen Sand und Elektrizät Lakritze bekämpfen, nein, mir kam es nicht mal so vor als sei Maguire unterfordert gewesen. Ich habe echt Angst, dass er wirklich so schlecht gespielt hat. So richtig Keanu Reeves-Style, mit exakt 0,9 Gesichtsausdrücken, und noch weniger Körperbewegungsfreiheiten (könnte auch dieser SM-Anzug sein, in dem der arme Junge da ständig rumschwitzen muss). Es kommt mir auch so vor als käme er vor lauter Spinnen-Manie auch zu nix anderem mehr; zwischen dem ersten Teil und dem mittleren kam Seabisquit, den ich zugegebenmaßen nicht gesehen habe. Und vor dem jetzigen Desaster war er bei The Good German dabei. Dabei! Junge, nimm nen guten Rat an von jemandem, der das harte Business kennt wie seine hintere Hosentasche…: bleib bei den historischen Filmen. Klar, auf ein Genre will man sich nie beschränken. Aber das rechtfertigt nicht dieses elendige Elend, das du mit diesem Scheißdreck von Spinnenkacke aus dir machst. Und mir! vor die Füße wirfst.